30.06.2026 Update Medizinpatenschaft Mai 2026
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Schieka, Panther, Mietzi und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten und Medizinpatinnen,
hier kommt unser Update für Mai! Auch dieser Monat war wieder geprägt von ganz vielen Kitten und leider auch von einigen Verlusten. Die Tierarztkosten lagen insgesamt bei ca.
3.100€.
Frau Schröder und ihre Kitten (Fussel, Filly, Foxy, Fiona, Frieda)
Frau Schröder, eine alte Katzendame aus Bad Lauchstädt, die ihr Leben lang draußen gelebt hat, hat Anfang Mai ihre fünf Kitten bekommen! Fussel, Filly, Foxy, Fiona und Frieda leben
gemeinsam mit ihrer Mama auf einer Pflegestelle und es geht allen gut.
Jasmin und ihre Kitten
Jasmin wurde Anfang Mai im Industriegebiet in Schkopau gefunden. Ein Mitarbeiter dort entdeckte sie mit fünf kleinen Kitten, die sie unter einer Palette zur Welt gebracht hatte. Wir
mussten eine Woche warten, bis wir die Kapazitäten hatten, sie aufzunehmen. Anfangs wirkte sie scheu und ängstlich. Zwei der Babys hatten starke Augeninfekte, bei einem war zunächst unklar, ob
beide Augen erhalten werden können. Durch die intensive Behandlung konnten aber alle Augen gerettet werden. Auf der Pflegestelle zeigte sich dann schnell, dass Jasmin wohl mal ein Zuhause hatte:
Sie ist zahm und lieb, aber auch etwas traumatisiert. Mittlerweile geht es allen gut, die Kleinen wurden zwischendurch ab und zu zugefüttert, da Jasmin nicht genug Milch für sie hatte. Auch einen
Hautpilz hat die Familie von draußen mitgebracht, der bei allen behandelt werden musste.
Kitten Chico und Cookie
Chico und Cookie wurden bereits im April zur Tierhilfe Torgau gebracht, sie waren damals nicht älter als 2 Wochen. Inzwischen sind sie auf dieselbe Pflegestelle wie Cleo gezogen und die
drei sind beste Freunde geworden. Für Cleo ist es super, da sie nach dem Tod ihrer Brüder nun wieder gleichaltrige Gesellschaft hat. Wir sagten daher vor kurzem zu, die beiden zu übernehmen, um
sie nicht von Cleo trennen zu müssen. Auch hier wurde leider ein Hautpilz von draußen mitgebracht, der behandelt wurde.
Mancha, Malou, Martin und Michel
Mitte Mai wurde Mama Mancha bei einer Einfangaktion in Merbitz gesichert. Ihre Kitten hatte sie in einem Schuppen gut versteckt. Mancha hatte starken Katzenschnupfen und verklebte Augen,
durch fürsorgliche Pflege geht es ihr aber inzwischen gut. Auch die Kitten wurden mitbehandelt. Mancha ist ganz lieb und verschmust, lässt sich hochnehmen und kümmert sich wunderbar um ihre
Kleinen. Die Kitten entwickeln sich gut.
Lara
Lara wurde mit ca. 10 Wochen in der Nähe unseres Vereins gefunden. Sie war von Anfang an zutraulich und an Menschen gewöhnt, hatte weder Parasiten noch sonstiges. Wir vermuten, dass sie
ausgesetzt wurde. Sie zog zunächst bei den Findern ein, die sie jedoch wieder abgeben mussten wegen einer vermuteten Katzenhaarallergie. Diese bestätigte sich zum Glück nicht weshalb die Familie
Lara nun zusammen mit einem passenden Kitten adoptieren möchte.
Karamell
Karamell wurde uns mit etwa 6–7 Wochen vom Ordnungsamt Wettin-Löbejün übergeben. Sie ist verschmust und menschenbezogen, hat aber leider anhaltenden Durchfall, der uns Sorgen bereitet.
Eine Ursache wurde bisher noch nicht gefunden. Zum Glück frisst sie gut und nimmt stetig zu. Da alle Tests auf Krankheiten negativ ausfielen konnte sie mit Lara und Lakritz vergesellschaftet
werden.
Lakritz
Lakritz wurde allein in Seeburg gefunden, ohne Mama und Geschwister. Mit ca. 7 Wochen wog sie gerade einmal 400 g, dabei müsste sie das Doppelte wiegen. Anfangs suchte sie sehr nach
Gesellschaft, wurde aber auf ihrer Pflegestelle liebevoll umsorgt. Lakritz hatte schnell die 800-g-Marke an Gewicht geknackt und bereits ihre Erstimpfung erhalten.
Kitten Lily und Louie
Lily wurde Ende des Monats mit gerade mal 3 Wochen in einer Gartenanlage gefunden. Sie lebt nun auf einer erfahrenen Kittenpflegestelle, wo sie in den besten Händen ist.
Louie zog unabhängig von Lily Ende Mai zu uns. Er wurde mit ca. 4 Wochen gefunden und hatte dabei sehr viele Flöhe. Er wird nun liebevoll aufgepäppelt und wird mit Lily auf der
Pflegestelle vergesellschaftet.
K-Wurf
Der K-Wurf wurde Ende Mai in einem Beutel in Wippra ausgesetzt. Sie waren vermutlich gerade einmal 3 Tage alt und ihre Augen waren beim Finden noch geschlossen. Es hat viel Einsatz und
eine Ersatzmama gebraucht, aber 2 der 3 Kitten sind stabil und nehmen fleißig zu, sie wurden teilweise mit Sonde ernährt. Kurti baute leider schnell ab und musste schließlich erlöst werden. Wir
drücken weiterhin die Daumen für die beiden Kleinen.
Panther
Einen weiteren großen Kostenpunkt diesen Monat verursachte uns unser neuer Dauerpflegekater Panther (siehe letztes Update). Panther war im Mai mehrfach beim Tierarzt, zunächst zum
Kontrollröntgen seiner Pfote und dann weil sich ein Abszess gebildet hatte, welcher versorgt werden musste. Außerdem wurde ein Blutbild und ein Ultraschall gemacht zur weiteren Diagnostik, um
herauszufinden ob er einen Tumor hat oder „nur“ eine schwere Entzündung. Leider sind wir aktuell dabei noch nicht viel weiter gekommen.
Paloma verstorben
Leider ist Anfang Juni Paloma, eine fast 19 Jahre alte Katzenomi, die auf einer Dauerpflegestelle lebte, verstorben. Sie hat plötzlich nur noch erbrochen, war dehydriert und hatte
Untertemperatur. Auch beim Tierarzt verschlechterte sich ihr Zustand nur weiter, weshalb wir uns schweren Herzens entscheiden mussten, sie gehen zu lassen.
Palomas Geschichte erinnert uns daran, warum wir diese Arbeit machen: Wir wollen allen Katzen do lange wie möglich ein gutes Leben ermöglichen, auch wenn dies irgendwann mit
Abschieds-Schmerz verbunden sein wird. Wir können nicht alle retten, aber wir können jedem Tier, das zu uns kommt, mit Würde und Fürsorge begegnen.
Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung auch in diesem Monat.
Euer Team von felidae
29.05.2026 Update Medizinpatenschaft April 2026
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
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Liebe Medizinpaten und Medizinpatinnen,
hier kommt unser Update für April! Dieser Monat stand ganz im Zeichen der Kitten – wir hatten eine richtige Kittenflut. Bärbel, Dora und Conny aus dem letzten Update haben ihre Kitten bekommen, dazu kamen Gloria, Heidi und Jasmin mit ihren Neugeborenen. Außerdem haben wir vier verwaiste Kitten aus Hoym aufgenommen, sowie 3 verwaiste Babys, die von einem Bauern getötet werden sollten. Insgesamt sind das 27 Kitten, die allein im April bei uns angekommen sind oder geboren wurden.
Bei Kitten müssen wir immer besonders vorsichtig sein. Mit Mutter läuft es in der Regel super, aber allein sind die Kleinen extrem gefährdet. Leider sind nun schon einige Kitten wenige Stunden oder Tage nach ihrer Ankunft bei uns im Verein verstorben. Das gehört zu den schwersten Momenten in unserer Arbeit.
Die Tierarztkosten lagen im April bei ca. 3.000 €.
Bärbel und ihre Kitten (E-Wurf)
Bärbel, die im März trächtig zu uns kam und angeschossen worden war, hat ihre 5 Kitten bekommen. Trotz der Giardien und Würmer die sie mitgebracht hatte, die aber in der Schwangerschaft behandelt wurden, geht es ihr und den Kleinen sehr gut. Sie bekommt weiterhin hochwertiges Futter und die Ruhe, die sie braucht.
Dora und Conny und ihre Kitten
Auch Dora und Conny, die beiden trächtigen Katzendamen aus der Kastrationsaktion in Höhnstedt, haben ihre Kitten in einem warmen und sicheren Zimmer zur Welt gebracht. Conny hat 3 Kitten zur Welt gebracht und Dora 4. Eins der drei Kitten von Conny wurde von ihr nach der Geburt verstoßen, es konnte allerdings wieder untergeschoben werden. 3 Tage nach der Geburt war dieses Kitten jedoch komplett verschwunden und unauffindbar. Unsere Vermutung ist tatsächlich, dass es gefressen wurde, weil die Mutter es als nicht überlebensfähig eingestuft hat.
Eines der Kitten von Dora wurde vor 2 Wochen bereits zugefüttert, da es nicht gut zunahm. Als unsere Tierheimleiterin es eines Morgens erneut zufüttern wollte, atmete es bereits schwer und schrie ganz laut. Wiederbelebungsmaßnahmen haben leider nicht funktioniert, sodass wir ihr leider nicht mehr helfen konnten. Immerhin musste es nicht allein sterben, wir sind trotzdem sehr traurig.
Milo
Milo wurde Anfang des Monats zu uns gebracht Er ist ein unkastrierter, 1 Jahr alter Kater und er hatte bereits ein Zuhause. Aufgrund eines Umzugs musste er abgegeben werden, da er leider nicht mit in die neue Wohnung ziehen konnte. Milo ist auf eine Pflegestelle mit Kind gezogen, da er Kinder kennt und gut mit ihnen zurechtkommt. Er wurde kastriert, gechippt, geimpft und ist bereits in sein neues Zuhause ausgezogen.
Romeo und Julia
Romeo und Julia wurden bei einer Katrationsaktion in Schiepzig eingefangen. Sie sind erst ca. 9 Monate alt und Julia war bereits tragend, konnte aber noch kastriert werden. Da wir im Verein keinen Platz hatten sind sie auf eine Pflegestelle gezogen und wurden dort gegen Kokzidien behandelt. Mittlerweile werden sie bei uns im Verein weiter gegen Giardien und Chlamydien behandelt, damit sie bald gesund werden.
Lilo und Coco
Lilo und Coco sind ca. 2 Jahre alt und sie wurden ebenso wie Milo abgegeben, weil sich ihre Besitzer nicht mehr um sie kümmern konnten, denn sie stritten sich oft mit dem Hund der Familie. Die beiden zogen direkt auf eine Pflegestelle mit Kindern. Und alle haben sich ineinander verliebt, sodass die beiden in ihrer Pflegestelle ihr neues Zuhause für immer gefunden haben. Wir freuen uns sehr und wünschen den Beiden alles Gute.
Gloria und ihre 4 Kitten
Gloria ist ca. 7 Jahre alt und kam Ende April aus Hohenthurm zu uns. Sie selbst ist eine Straßenkatze, die den Kontakt zum Menschen nicht kennt und über Jahre versucht wurde einzufangen. Schließlich ist sie durch ein Kellerfenster geklettert und konnte dort hochtragend von unserer Ehrenamtlichen gekeschert werden. Eine Woche später, am 30. April, hat sie ihre vier Kitten bekommen. Mutter und Babys geht es gut.
Heidi und ihre 4 Kitten
Heidi stammt aus der Kastrationsaktion in Schiepzig und ist ca. 2 Jahre alt. Sie hatte kaum Kontakt zu Menschen, weshalb wir bereits jetzt nach einem geeigneten Zuhause für sie suchen, da sie nicht wieder zurück kann. Sie kam am gleichen Tag wie Gloria zu uns und bekam ihre vier Kitten ebenfalls am 30. April. Sie saß zu diesem Zeitpunkt noch im Quarantänekäfig, sodass uns die Geburt überraschte. Wir haben dann schnell Platz für sie in einem Zimmer gemacht. Die Kitten bekamen Augensalbe, aber ansonsten entwickeln sie sich gut.
Siva
Siva ist ca. 1 Jahr alt und wurde ebenso wie Romeo, Julia und Heidi im Zuge der Kastrationsaktion in Schiepzig gesichert. Sie hatte eine Gebärmutterentzündung, die zum Glück rechtzeitig behandelt werden konnte durch die Kastration, denn einige Wochen später wäre sie sonst daran verstorben. Außerdem hatte sie Giardien und Kokzidien, die nach erfolgreicher Behandlung nun überstanden sind. Siva lebt jetzt auf einer Pflegestelle und ist noch recht schüchtern, taut aber langsam auf.
4 Kitten aus Hoym (I-Wurf)
Ende April wurden vier Kitten aus Hoym gefunden, ca. 4 Wochen alt und viel zu leicht. Eines der Kitten ist schreiend Menschen hinterhergelaufen, sodass es erst allein zu uns kam. Einen Tag später konnten auch die 3 Geschwister gesichert werden. Die 3 anderen Geschwister wurden abgeholt und alle 4 gleich zum Tierarzt gebracht, weil drei von ihnen ein entzündetes Auge hatten. Die Kleinen leben jetzt bei einer erfahrenen Pflegestelle.
Cleo, Cedric und Callum
3 winzige Kitten wurden in Lützen gefunden, nur wenige Tage alt. Es wurde von einem Bauern angedroht sie umzubringen, wenn sie nicht sofort abgeholt werden. Sie sind direkt zu einer Pflegestelle gezogen, die sich um Flaschenbabies kümmert. Cedric und Callum sind leider schnell verstorben, einer an Leberversagen und einer an einer Darminvagination. Nur Cleo hat überlebt und kämpft sich tapfer durch.
Panther
Kater Panther versorgten wir schon länger an unserer Futterstelle in Wallwitz. Nun fiel uns auf, dass er humpelte, was wir medizinisch abklären ließen. Leider wurde dabei festgestellt, dass er entweder eine schwere Entzündung oder einen Tumor in der Pfote hat, weshalb auch eine mögliche Amputation im Raum steht. Aus diesem Grund machten wir uns auf die Suche nach einer Dauerpflegestelle, welche wir dann bei einer lieben jungen Frau in Leipzig fanden, die sich sofort in ihn verliebt hatte. Denn wenn das Bein tatsächlich amputiert werden muss braucht Panther nicht nur eine verlässliche Medikamentengabe, sondern er sollte vorher auch nochmal etwas abspecken.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 2 Kastrationen
- 2 Chips
- 5 Impfungen
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen sowie der Katzen auf unseren Dauerpflegestellen
Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung. Gerade in diesem Kitten-intensiven Monat mit so vielen kleinen Leben, die wir versorgen und manchmal auch gehen lassen müssen, bedeutet eure Hilfe uns sehr viel.
Euer Team von Felidae
29.05.2026 Der Deutsche Tierschutzbund verklagt die BRD
Der Tierschutzverein felidae Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V. arbeitet zunehmend an der Belastungsgrenze. Deshalb unterstützt der Verein die heute eingereichte Klage des Deutschen Tierschutzbundes gegen die Bundesrepublik, vertreten durch das Bundeslandwirtschaftsministerium. Trotz Versprechen im Koalitionsvertrag hatte die Regierung im Bundeshaushalt 2026 erneut keine Mittel für den praktischen Tierschutz vor Ort bereitgestellt. Auch der felidae Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V. ist von den ausbleibenden Investitionshilfen betroffen. Der Deutsche Tierschutzbund sieht den Bund aufgrund des Staatsziels Tierschutz im Grundgesetz auch in einer finanziellen Verpflichtung und will dies nun erstmals gerichtlich klären lassen.
„Die Situation spitzt sich seit Jahren zu. Immer mehr Tiere bleiben immer länger bei uns, während sowohl die Kosten, die Auflagen als auch der notwendige Investitionsbedarf massiv steigen“, sagt Monique Deinat, 1.Vorstandsvorsitzende. „Der Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Trotzdem werden wir seit Jahren allein gelassen.“
Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes besteht bundesweit ein Investitionsbedarf in dreistelliger Millionenhöhe in Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen. Viele kämpfen mit maroden Gebäuden, gestiegenen Energie- und Tierarztkosten sowie verschärften Vorgaben etwa im Bereich Tierseuchen- und Arbeitsschutz. Auch unser Verein steht unter erheblichem Druck: Steigende Tierarztkosten und hohe Energiekosten belasten unsere Arbeit zunehmend. Gleichzeitig nehmen sogenannte Hotspots mit unkastrierten, häufig bereits trächtigen Straßenkatzen weiter zu und bringen unsere Kapazitäten immer häufiger an ihre Grenzen. Hinzu kommt, dass es zunehmend schwieriger wird, ausreichend Pflegestellen zu finden, während personelle Ressourcen im Ehrenamt längst ausgeschöpft sind. Besonders belastend ist zudem das oft unklare Zuständigkeitsgefüge zwischen Veterinäramt, Ordnungsamt und weiteren verantwortlichen Stellen, wodurch dringend notwendige Maßnahmen verzögert oder erschwert werden. Darüber hinaus besteht ein erheblicher Investitionsbedarf: So benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung für die Erneuerung unseres Containerdachs sowie die Modernisierung der elektrischen Anlagen.
Der Bund zieht sich bisher aus der finanziellen Verantwortung und verweist auf die Zuständigkeit der Kommunen. Dabei zeigt die sogenannte “Sportmilliarde” was möglich ist, wenn der politische Wille da ist: Städte und Gemeinden können beim Bund seit Kurzem Mittel für die Sanierung kommunaler Sportstätten beantragen. „Das braucht es auch für den Tierschutz“, sagt Monique Deinat. Auch mit Blick auf das Ordnungsrecht bleibt die Bundesregierung untätig: Wichtige Maßnahmen, um den karitativen Tierschutz zu entlasten, etwa eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen oder ein für Tierhalter verpflichtender Sachkundenachweis vor der Tieranschaffung, fehlen bis heute.
14.05.2026 WICHTIG! Verschiebung Mitgliederversammlung
Liebe Mitglieder,
leider müssen wir unsere Mitgliederversammlung aus organisatorischen Gründen auf den 02.07.26 um 17 Uhr verschieben! Sie findet dann wieder wie gewohnt im Bürgerhaus statt. Wir bitten um euer Verständnis.
05.05.2026 Einladung Mitgliederversammlung
Liebe Mitglieder,
der felidae Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V. lädt euch recht herzlich zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung ein. Im nachfolgenden findet ihr die Einladung nochmal im PDF Format. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!
30.04.2026 Update Medizinpatenschaft März 2026
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Paloma, Schieka und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten und Medizinpatinnen,
hier kommt unser Update für März. Es war ein Monat voller Höhen und Tiefen – mit viel Freude, aber auch mit großer Trauer, wie ihr sicherlich schon auf unseren Social Media Accounts gelesen habt. Die Tierarztkosten lagen insgesamt bei ca. 3.025 €.
Olli und Onyx
Die Beiden wurden mit ihren Schwestern im Oktober 2025 in einer Gartenanlage gefunden, gerade mal 7 Wochen alt. Eine Mutterkatze war nicht da, aber die Bande war direkt zutraulich, sie kannten also die Nähe zum Menschen. Die Kitten zogen auf eine Pflegestelle. Olli und Onyx fanden dort ein Zuhause und wurden von der Pflegestelle adoptiert. Allerdings wurde Onyx zunehmend unsauber, weshalb sich die Familie von den Beiden trennte und wir sie wieder aufnahmen. Bei uns waren die beiden von Anfang an stubenrein.
Aktuell kämpfen sie leider mit Magen-Darm-Problemen wie Durchfall und Erbrechen. Vermutlich haben sie eine Futtermittelallergie, deshalb bekommen sie nun nur noch bestimmtes Futter. Onyx wurde geröntgt und geschallt, da war nichts auffällig. Parasiten oder ähnliches wurden auch nicht gefunden.
Trotz allem sind Olli und Onyx zwei ganz verschmuste, verspielte und liebenswerte junge Kater, die schon jetzt ihr neues Zuhause suchen.
Bärbel
Bärbel kam Mitte des Monats zu uns. Sie wurde in der Gemeinde Petersberg im Rahmen unseres Kastrationsprogramms eingefangen. Es wurde gesagt, dass sie Kontakt zu einem unkastrierten Kater hatte, und sie war tatsächlich trächtig, ca. seit 4 Wochen.
Beim Tierarzt wurde nicht nur bestätigt, dass sie trächtig ist, sondern es wurde ebenso ein Projektil in ihr gefunden. Sie wurde also angeschossen. Eine Behandlung hierfür ist jedoch nicht nötig. Eine weitere Herausforderung ist, dass sie positiv auf Giardien getestet wurde. Es gibt leider kein in der Trächtigkeit zugelassenes Medikament für Giardien, doch für Ihre Kitten wäre es lebensbedrohlich direkt mit den Erregern zur Welt zu kommen. Daher hat Bärbel in Absprache mit unserer Tierärztin am Ende ihrer Schwangerschaft Panacur bekommen, welches auch gegen den hochgradigen Wurmbefall bei ihr geholfen hat.
Sie bekommt nun von uns hochwertiges Futter und die Ruhe, die sie braucht. Im April kamen dann die 5 Kitten zur Welt.
Mietzi
Mietzi ist eine 16 Jahre alte Perserkatze, die ursprünglich aus einem Tierheim im Süden Deutschlands stammt und 2011 adoptiert wurde. Ihre Besitzer mussten sie schweren Herzens abgeben, weil ein Umzug in eine altersgerechte Wohnung anstand und laut Mietvertrag keine Tiere erlaubt sind.
Mietzi ist kastriert, gechipt und geimpft, ihr Blutbild ist gut, nur die Zähne sind nicht mehr die besten. Sie hat leider erst vor wenigen Tagen ihren langjährigen Katzenpartner verloren. Sie lebt nun bei uns auf einer Dauerpflegestelle, und wir sind froh, ihr einen sicheren Platz bis ans Lebensende bieten zu können.
Die Beutelbande (Benedikt, Balthasara, Baldur, Bernadette, Babette, Beatrice)
Das war eine der schwierigsten Situationen im März: Mitte des Monats wurden sechs winzige Kitten in einem Beutel in unsere Futterspendenbox geworfen. Eine krasse Aufgabe für uns, da wir keinerlei Angaben zum Gesundheitszustand der Mutterkatze hatten.
Wir hofften, dass alle erstmal zunehmen, und in den ersten Tagen war das auch der Fall. Doch nach wenigen Tagen machte Babette uns Sorgen. Die Kitten haben die Kittenmilch nicht vertragen, vermutlich weil ihrem Darm die wichtige Muttermilch fehlte.
Babette starb nach einer Woche, und ihr folgten leider Bruder Benedikt und Schwester Bernadette. Benedikt hat Haare verloren, und keiner wusste wieso. Bei so kleinen Kitten ist eine Behandlung und auch die Medikamentengabe und -dosierung sehr schwierig. Nach Umstellung der Milch schien es kurz besser, aber die beiden starben trotzdem plötzlich. Leider starben ebenso Baldur und Beatrice, obwohl ihnen Immunbooster gespritzt wurden.
Balthasara kämpft noch. Ihr werden alle Daumen gedrückt, sie kann selbst Kot und Urin absetzen und fängt an zu spielen, liegt aber noch unter dem Normalgewicht. Wir hoffen so sehr, dass Balthasara es schafft.
Conny und Dora
Die beiden Katzendamen wurden bei einer Kastrationsaktion in Höhnstedt eingefangen. Nur diese beiden konnten nicht kastriert werden, weil sie bereits so weit tragend waren. Nun durften beide in einem warmen und sicheren Zimmer mit ausreichend gutem Futter ihre Kitten bekommen.
Paula
Paulas Besitzerin konnte aus gesundheitlichen Gründen (Krebs und Chemotherapie) nicht mehr für Paula sorgen. Paula wurde 2021 geboren und ist kastriert. Sie ist sehr geräuschempfindlich und schreckhaft, weshalb sie schon öfter gebissen hat. Paula ist vorsichtig und sensibel und war bisher reine Wohnungskatze.
Sie genießt sanfte Streicheleinheiten und benötigt ein ruhiges Zuhause. Leider ist sie auch bei uns verhaltensauffällig und greift immer mal wieder unverhofft an. Wir versuchen herauszufinden, warum das so ist.
Muro
Muro wurde auf der Rabeninsel gefunden, und Leute nahmen ihn erstmal mit zu sich. Dort war er sehr lebhaft und die Katzen dort schon 12 Jahre alt. Er biss in Hände und Füße, ein klares Zeichen, dass er Altersgenossen benötigt.
Am Tag nach seiner Ankunft bei uns wurde er kastriert und auf Leukose getestet, was glücklicherweise negativ ausfiel. Deshalb zog er auf eine Pflegestelle. Muro ist ein sehr verspielter und menschenbezogener Kater. Sein Zahnwechsel machte ihm ein wenig Probleme: Er hatte vermutlich Schmerzen, weil einer seiner Milchzähne nicht ausgefallen ist und der bleibende Zahn daneben gewachsen ist, beim Fressen knurrte er manchmal. Zum Glück ist der Milchzahn nach 2 Wochen noch von selbst ausgefallen. Er ist sehr neugierig auf die Katzen auf der Pflegestelle. Muro konnte inzwischen bereits vermittelt werden.
Frau Schröder
Anfang März wurden wir von einer Familie aus Bad Lauchstädt kontaktiert, dass eine Katze im letzten Herbst Kitten in deren Scheune bekommen hat. Die Kastration der Katzen dort war vorgesehen, alle 5 wurden daraufhin eingefangen und sollten kastriert werden.
Frau Schröder war allerdings wieder fortgeschritten tragend, sodass sie nicht mehr kastriert werden konnte. Laut Anwohnern lebte sie bereits 12 Jahre dort. Wir haben sie aufgenommen, damit ihre Kitten eine Chance auf ein gutes Leben haben.
Sie kennt Menschen, da sie regelmäßig gefüttert wurde, aber Nähe zum Menschen ist ihr fremd. Sie ist noch zurückhaltend und beobachtend, hat aber einen guten Appetit und traut sich ab und zu von ihrem Versteck vor. Sie lässt sich nicht anfassen, ist eher unsicher und zurückhaltend, aber mit viel Geduld wird sich das sicherlich ändern.
Herbie
Herbie kam Ende März zu uns. Er wurde humpelnd in Brachstedt gemeldet, das Ordnungsamt holte ihn ab und brachte ihn in die Tierarztpraxis. Seine Pfote war stark vereitert und zertrümmert, sodass sofort Notfallmaßnahmen eingeleitet wurden.
Herbie wurde kastriert und bekommt nun Antibiotika und Schmerzmittel. Herbie ist zahm, lässt sich streicheln und liebt Leckerlis. Er muss nun Käfigruhe halten, und demnächst wird geschaut, wie es bei ihm weitergeht und ob er noch eine OP benötigt. Die Gemeinde Petersberg übernimmt seine Kosten. Wir hoffen sehr, dass er sein Bein nicht verlieren wird.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 4 Kastrationen
- 19 Impfungen
- 5 Chips
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen
Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung – gerade in so einem schweren Monat mit dem Verlust von einem großen Teil der Beutelbande bedeutet eure Hilfe uns unendlich viel.
Euer Team von Felidae
26.03.2026 Update Medizinpatenschaft Februar 2026
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Paloma, Schieka und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten und Medizinpatinnen,
hier kommt unser Update für Februar! Es war ein emotional bewegender Monat mit einigen Sorgenkindern, aber auch mit Lichtblicken. Die Tierarztkosten lagen insgesamt bei ca. 4.300 €.
Michelle, Hanna, Emilia und Hazel
Diese vier Katzen stammen aus sehr schlechten Haltungsbedingungen und mussten lange Zeit unter schlechten Umständen leben, die deutliche Spuren hinterlassen haben. Nun sind sie bei uns in Sicherheit und dürfen langsam lernen, dass das Leben auch ruhig, warm und freundlich sein kann.
Hanna ist eine silbergrau getigerte Katze und mit etwa 10 Jahren die Älteste der Gruppe. Sie zeigt aktuell noch sehr deutlich, dass sie Angst hat – sie ist fauchig und möchte vor allem Abstand. Das ist keine Bösartigkeit, sondern reine Unsicherheit. Sie braucht Menschen, die ihre Grenzen respektieren und ihr Zeit geben, ohne Erwartungen. Sie hatte zwischenzeitlich eine Zahn-OP aufgrund von FORL und hat nun keine Zähne mehr.
Michelle ist etwa 8 Jahre alt und eine Tricolor-Katze. Sie ist schüchtern, beobachtet viel aus der Distanz und zieht sich schnell zurück. Nähe ist ihr momentan noch unheimlich, doch sie zeigt Neugier und wirkt vorsichtig interessiert an dem, was um sie herum passiert. Auch sie hatte im März eine Zahn OP und nur noch wenige Zähne.
Emilia ist schwarz-weiß und ungefähr 7 Jahre alt. Auch sie gehört zu den zurückhaltenden Katzen, die sich lieber verstecken als in den Vordergrund zu treten. Mit Ruhe, Routine und einem sicheren Umfeld kann sie jedoch langsam Vertrauen aufbauen. Emilia hat eine Luftröhrenverengung, weshalb sie manchmal röchelnd atmet – gesundheitlich ist sie aber fit und das bereitet ihr keine Probleme.
Hazel ist mit etwa 2 Jahren die Jüngste der Gruppe und eine sehr freundliche, aufgeschlossene Katze. Im Gegensatz zu den anderen aus ihrem ursprünglichen Zuhause ist sie bereits komplett zahm und sucht aktiv die Nähe zum Menschen. Sie genießt Zuwendung sehr, lässt sich problemlos hochheben und liebt es, am Bauch gekrault zu werden. Sie ist verschmust, neugierig und interessiert an allem um sie herum. Hazel hatte allerdings Erbrechen und Durchfall, das musste tierärztlich versorgt werden. Der Grund war sehr wahrscheinlich, dass sie versucht hat eine Spielzeugangel zu fressen.
Kitten Moritz
Kater Moritz tauchte kurz vor Weihnachten bei einer Familie auf und wurde von ihr aufgenommen. Leider lebte dort keine zweite Katze. Wie viele einzeln gehaltene Kitten entwickelte Moritz dadurch schnell ein für Menschen schmerzhaftes Spielverhalten: Er versuchte mit Händen und Füßen zu raufen und biss dabei immer wieder zu. Anfang Februar wurde das für seine Familie schließlich zu belastend, sodass sie Moritz schweren Herzens zu uns brachten.
Zunächst hatten wir den Verdacht auf Leukose, durch einen schwach positiven Schnelltest – zum Glück hat sich das im PCR Test nicht bewahrheitet! Moritz geht es gut und er wurde zusammen mit unserer Wendy vermittelt.
Brina
Mitte Februar wurden wir darüber informiert, dass eine trächtige Katze an einer Autobahnraststätte gefunden wurde. Wir bereiteten alles vor für eine bevorstehende Geburt, sodass Brina sofort zu uns ziehen konnte. Beim Ultraschall beim Tierarzt zeigte sich nichts. Das Fazit lautete also: dick, aber nicht tragend. Vor kurzem wurden kahle Stellen bei ihr deutlich, was auf eine Futtermittelallergie hinweisen könnte. Sie bekommt nun spezielles Futter von uns und wird für eine Woche mit Cortison behandelt. Brina ist etwa 5 Jahre alt, wurde kastriert, und ihre Zähne sind soweit in Ordnung.
Klara
Weiterhin zog Katze Klara Ende Februar bei uns ein. Klara stand bereits im Juli auf unserer Warteliste, dann als Privatvermittlung auf unserer Website, und ein paar Wochen später hieß es, der Besitzer behält sie doch. Er drohte damals obdachlos zu werden und hatte Klara bei einem Bekannten untergebracht.
Nun kam erneut die Anfrage, ob wir Klara nicht doch aufnehmen könnten, da es finanziell immer noch schwierig aussieht. Er hatte Klara erst vor 1,5 Jahren von einem Nachbarn übernommen – dieser hatte noch eine Katze und einen Hund, und das Zusammenleben war nicht harmonisch. Klara war unkastriert und schon einmal tragend. Wir haben sie vom Tierarzt untersuchen lassen und sie wurde kastriert. Ein genaues Alter haben wir nicht, geschätzt vom Besitzer auf 6–8 Jahre, der Tierarzt würde sie eher auf 3 Jahre schätzen, da die Zähne sehr gut aussehen. Klara ist eine sehr liebe, verschmuste Katze. Sobald wir final wissen, ob sie sich mit anderen Katzen versteht, darf sie in die Vermittlung gehen.
Happy und Hope
Happy und Hope wurden Ende Februar in Gutenberg einfach „entsorgt“. Ein Hund blieb bei einem Gebüsch stehen, und dort stand eine Transporttasche, aus der sich die beiden Katzen bereits befreit hatten. Die zwei jungen Katzendamen waren unkastriert und hatten extremen Flohbefall mit kahlen Stellen.
Das Ordnungsamt brachte sie zu Dr. Strauß, und von dort kamen sie zu uns. Hinweise zu diesem Fall nehmen wir gern entgegen – so etwas darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Mittlerweile wurden Happy und Hope kastriert, geimpft und gechippt. Beide sind zutraulich und machen sich gut. Happy hat allerdings anhaltenden Juckreiz und bekommt deshalb Dexacortone.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- umfassendes Blutbild bei Dauerpflegekater Max
- 7 Kastrationen
- 14 Chips
- 16 Impfungen
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung auch in diesem Monat.
Euer Vereinsteam von Felidae
26.02.2026 Update Medizinpatenschaft Januar 2026
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Paloma, Schieka und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpatinnen und Medizinpaten,
hier kommt unser Update für den Januar 2026. Es war wieder ein bewegter Monat mit vielen Neuankömmlingen und einigen Sorgenkindern. Die Tierarztkosten lagen insgesamt bei ca. 3.200 €.
Update zu Schieka, Wendy und Morle
Im letzten Newsletter haben wir euch berichtet, dass Katze Schieka im Januar noch einen größeren Tierarzttermin hat, um ihre Lunge und den Bewegungsapparat zu röntgen. Dieser fand nun statt und
hat leider keine positiven Ergebnisse gebracht: Schieka hat nicht nur sehr starke Arthrose in der Hüfte, die ihr anfängliches Humpeln erklärt, sondern auch einen Tumor in der Lunge. Aktuell lebt
sie auf einer unserer Endpflegestellen und wird palliativ begleitet; laut den behandelnden Tierärzten hat sie nur noch eine Lebenserwartung von wenigen Tagen.
Kitten Wendy wiederum hat ihre Operation Anfang Januar wegen ihres Beinbruchs gut überstanden – allerdings nicht ohne einige Hürden. Bei der OP wurden ihr Pins ins Bein eingesetzt, um den Knochen
zu stabilisieren, und es wurde strikte Boxenruhe für mindestens vier Wochen verordnet. Bei einem kleinen, sehr aktiven Kitten keine einfache Angelegenheit. Zunächst hatte sie einen Cast am Bein,
der zweimal pro Woche gewechselt werden musste, was für Wendy extrem unangenehm war – der Wechsel, nicht der Cast an sich. Das ging so weit, dass wir an einem Tag sogar zum Notdienst fahren
mussten, da der neue Cast vermutlich nicht richtig saß und sie ihn überhaupt nicht akzeptierte. Nach langen vier Wochen kam dann das Kontrollröntgen mit dem Ergebnis, dass die Pins wieder aus dem
Bein entfernt werden mussten, da sie gewandert waren. Das bedeutete für Wendy leider erneut zwei bis drei Wochen Boxenruhe. Nun ist die Zeit endlich vorbei und Wendy darf wieder durch die Gegend
flitzen.
Auch von Dauerpflegekatze Morle haben wir euch im Dezember-Update berichtet. Sie hatte HCM im Endstadium und hatte uns Sorgen bereitet, da ihr Appetit schlecht war. Leider wurde bei der
Kontrolluntersuchung im Januar ein schwerer Herzbeutelerguss festgestellt, und Morle musste erlöst werden. Wir vermissen unsere Kuschelmaus sehr.
Tinka
Tinka wurde Mitte Januar zu uns gebracht. Sie kam von der Straße aus Zappendorf, wo sie niemandem im Dorf gehörte. Sie wurde kastriert, geimpft und auf Leukose getestet. Aktuell schaut sie auf
einer Pflegestelle, ob sie sich mit der dort lebenden Katze Minou anfreunden kann. Minou war Morles Partnerkatze, und da sie nun allein lebte, wollten wir schauen, ob sich Tinka und Minou
verstehen. Tinka hat sich bisher schon gut auf der Pflegestelle eingelebt, und die beiden kommen sich nach einem holprigen Start nun langsam näher.
Kitten Aura, Anni, Alfred und Akira
Mitte des Monats sind ebenfalls vier Kitten bei uns eingezogen. Die Kleinen waren zu diesem Zeitpunkt etwa 3,5 Monate alt und kommen aus einer Gartenanlage in Röglitz. Zuerst zogen sie auf eine
Pflegestelle – dort haben sie jedoch so viel Chaos veranstaltet, dass sie lieber in den Verein umgezogen sind. Aura ist die Schüchternste von den Vieren und nach wie vor sehr ängstlich. Anni,
Alfred und Akira sind dagegen sehr zugänglich und lassen sich gern streicheln. Auch sie mussten natürlich rundum versorgt werden mit FELV-Test, Chips und der ersten Impfung.
Pepe
In diesem Monat wurde außerdem Pepe, ein 4,5 Jahre alter Kater, als Privatabgabe bei uns abgegeben. Er hatte bisher mit einem anderen Kater zusammengelebt, aber die beiden tolerierten sich nur –
für Pepe war das auf Dauer zu viel. Er leidet an FLUTD und brauchte wegen Blasengries einen Katheter, der zum Glück wieder entfernt werden konnte. Seitdem bekommt er spezielles Futter.
Nach seinem Einzug verstand er die Welt nicht mehr und fraß gar nichts, sodass die Pflegestelle ihn mit der Spritze ernähren musste, damit sein Zustand nicht noch kritischer wurde. Heute ist er
ein lieber, verschmuster Kater – Leukose-negativ, gechippt und geimpft. Sein leicht gerötetes Zahnfleisch behalten wir im Auge. Pepe wird wohl für immer auf seiner Pflegestelle bleiben, die ihn
bereits ins Herz geschlossen hat.
Emma
Emma ist ca. sechs Jahre alt und kam ebenfalls als Privatabgabe zu uns. Sie lebte bei einer über 90-jährigen Frau, die vor Kurzem verstorben ist. Die Tochter nahm Emma zunächst auf, aber die
Katzen verstanden sich gar nicht: Emma biss sowohl die andere Katze als auch die Tochter. Sogar das Veterinäramt meldete sich bei uns und bat um Aufnahme.
Emma war ihr ganzes Leben lang eine reine Wohnungskatze mit sehr wenig Kontakt zu anderen Menschen und Tieren und ist dementsprechend ängstlich. Beim Tierarzt war sie vorher noch nie. Bei der
Kastration sah die Gebärmutter nicht gut aus, außerdem war sie dauerrollig. Sie ist FELV-negativ, gechippt und geimpft. Leider stellte Emma zwischendurch das Fressen ganz ein, und aus der
Kastrationsnarbe trat Wundflüssigkeit aus. Deshalb war sie vor Kurzem beim Tierarzt und wird nun engmaschig beobachtet.
Jungkater Percy
Percy kam kurze Zeit nach seiner Vermittlung wieder zu uns zurück, weil er sich mit der Katze in seinem neuen Zuhause nicht verstanden hatte. Auf seiner Pflegestelle taut er nun auf, wird mutiger
und zeigt sich sehr verträglich. Anfangs nutzte er das Klo noch nicht zuverlässig, aber mit Feliway Classic hat sich das gebessert. Percy fühlt sich sichtlich wohl, und wir hoffen, dass er bald
sein Zuhause für immer finden wird.
Jenn und Karla
Jenn und Karla sind jeweils knapp ein Jahr alt und wurden von der Straße aus Teicha aufgenommen. Das Einfangen war etwas schwierig, weil die Anwohner immer zuschauen wollten. Karla wurde dadurch
erst ein paar Tage später eingefangen als Jenn, sodass diese zunächst allein im Verein war und das Fressen einstellte. Beide wurden zeitnah kastriert; bei Karla war alles in Ordnung. Bei Jenn
hingegen war ein Eierstock eine einzige große Zyste, was wohl auch ihren schlechten Appetit erklärte. Ihre Zähne sind ebenfalls nicht in bestem Zustand. Beide sind sehr schüchtern, tauen aber auf
und nehmen schon Schleckis aus der Hand. Beide sind FELV-negativ, gechippt und geimpft.
Emily und Cindy
Emily und Cindy kommen von der Straße aus Kütten und sind Ende des Monats bei uns eingezogen. Die beiden wurden im letzten Jahr bereits durch uns kastriert und sind danach wieder in ihr Umfeld
gezogen. Nun kam die Anfrage, ob wir sie doch zur Vermittlung aufnehmen könnten – und das versuchen wir jetzt, da sie inzwischen viel zugänglicher sind. Cindy ist dabei die Aufgeschlossenere,
Emily noch etwas scheuer. Wir sind gespannt, wie sie sich entwickeln.
Hira und Helena
Hira und Helena sind zwei 2,5 Jahre alte Katzen aus Röblingen am See. Ihre Besitzerin hat sich dort immer liebevoll um Streunerkatzen gekümmert und die beiden irgendwann bei sich aufgenommen.
Leider war das in ihrem Umfeld nicht gern gesehen, weshalb sie sich schweren Herzens dazu entschieden hat, die beiden abzugeben. Die anderen Katzen hat sie bereits privat vermittelt.
Bei uns angekommen waren Hira und Helena zunächst noch etwas schüchtern und vorsichtig, aber auf der Pflegestelle tauten sie schnell auf. Die beiden sind sehr menschenbezogen und schlafen am
liebsten mit im Bett.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
• 4 Chips
• 19 Impfungen
• 2 Kastrationen
• Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen
Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung im Januar. Ohne euch wäre das alles nicht möglich!
Euer Team vom Felidae-Kleintierschutzverein
18.01.2026 Update Medizinpatenschaft Dezember 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Paloma, Morle und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpatinnen und Medizinpaten,
wir wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr und möchten uns herzlich für Ihre fortlaufende Unterstützung bedanken.
Auch im Dezember 2025 konnten wir dank Ihrer Hilfe wichtige medizinische Versorgung sicherstellen. Die Tierarztkosten beliefen sich in diesem Monat auf etwa 5.200€.
Katze Schieka
Der einzige Neuzugang im Dezember war Schieka, die erst gegen Ende des Monats zu uns kam. Sie lebte zuvor draußen und fiel durch starken Durst, verfilztes Fell und
Humpeln auf. Sie zog auf eine Pflegestelle, wo sich ihr Zustand verschlechterte: Sie litt unter einer schweren Blasenentzündung, hatte starke Schmerzen und konnte das Katzenklo kaum noch
verlassen. Schieka musste notfallmäßig an Silvester tierärztlich versorgt werden, erhielt ein Antibiotikum per Injektion und wird nun mit Antibiotika-Tabletten weiterbehandelt. Ihr Zustand hat
sich inzwischen stabilisiert. Sie hat aber im Januar noch einen größeren Tierarzttermin zum Röntgen der Lunge und des Bewegungsapparates.
Dauerpflegekater Max
Große Sorgen bereitete uns auch Max, der unter wiederholtem Erbrechen litt, sehr viel trank und kaum noch richtig fraß. Zwar zeigte das Blutbild keine
auffälligen Werte, sein Fressverhalten hätte jedoch zu einer Nierenerkrankung passen können. Im Ultraschall konnten glücklicherweise weder Tumore noch strukturelle Veränderungen der Nieren
festgestellt werden. Die Milz war vergrößert, vermutlich bedingt durch eine bestehende Blutarmut, und die Bauchspeicheldrüse zeigte Hinweise auf eine zurückliegende Entzündung. Nach einer
wiederholten Wurmkur besserte sich Max’ Allgemeinzustand aber dann deutlich.
Mamakatze Casyria
Bei Casyria stand im Dezember eine umfangreiche Zahnoperation an. Aufgrund von stark ausgeprägtem FORL mussten mehrere Zähne entfernt werden. Es ist sehr
wahrscheinlich, dass in etwa einem halben Jahr ein weiterer Eingriff notwendig sein wird. Sie muss unter starken Schmerzen gelitten haben.
Wilma und Wendy
Traurig war der Verlust von Wilma, die in ihrem neuen Zuhause ohne vorherige Anzeichen plötzlich verstarb. Die Adoptanten entschieden sich daraufhin, Wendy wieder zu
uns zurückzubringen, da sie nach mehreren schweren Verlusten emotional nicht mehr in der Lage waren, ein weiteres junges Tier aufzunehmen. Wendy war bereits als etwa drei Wochen altes Kitten
gemeinsam mit ihren Geschwistern per Hand aufgezogen worden. Kurz nach Wilmas Tod kam es zu einem weiteren Schicksalsschlag: Wendy brach sich noch bei ihren Besitzern beim Springen ein
Hinterbein. Die Verletzung machte eine Operation notwendig, gefolgt von vier Wochen strikter Boxenruhe und regelmäßigen Verbandswechseln. Inzwischen lebt Wendy wieder auf ihrer ehemaligen
Pflegestelle, wo sie liebevoll weiter betreut wird.
Dauerpflegekatze Morle
Auch Morle, die auf einer Dauerpflegestelle lebt und an einer schweren Herzerkrankung leidet, bereitete uns im Dezember Sorgen. Sie fraß zeitweise kaum noch.
Zur Appetitanregung erhielt sie Mirataz-Salbe für die Ohren. Eine Kontrolluntersuchung ist für Januar vorgesehen, um ihren Zustand weiter abzuklären.
Gemma und Garry
Auch Garry und Gemma benötigten im Dezember eine umfangreiche medizinische Betreuung. Nach ihrer Aufnahme litten beide zunächst an Katzenschnupfen, der
mehrfach mit Antibiotika und Immunstimulanzien behandelt werden musste. Im weiteren Verlauf wurde zudem Hautpilz diagnostiziert, der über mehrere Wochen konsequent therapiert wurde. Besonders
Garry zeigte zeitweise starke Symptome mit hohem Fieber, Entzündungen und deutlich verschlechterten Blutwerten; es bestand kurzzeitig sogar der Verdacht auf eine schwerere Viruserkrankung. Die
Auswertung weiterer Blutuntersuchungen zeigte, dass Garry Parvo-Virusantikörper im Blut hatte, beide litten also an Katzenseuche. Nach intensiver Behandlung mit Zufütterung, täglicher
Medikamentengabe und engmaschiger Überwachung stabilisierten sich beide vollständig. Mittlerweile sind Garry und Gemma vollständig gesund und bereits in ein neues Zuhause gezogen.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 9 Mikrochips
- 24 Impfungen
- 1 Kastration
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen
16.12.2025 Update Medizinpatenschaft November 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Paloma und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpatinnen und Medizinpaten,
Im November 2025 beliefen sich unsere Tierarztkosten auf rund 6.700 Euro. Neben zahlreichen medizinischen Einsätzen war der Monat geprägt von Öffentlichkeitsarbeit und intensiven Tierschutzprojekten. Ende November fand unser Lichterfest statt, bei dem wir viele vertraute und neue Gesichter begrüßen durften. Es war eine schöne Gelegenheit, unser Katzenhaus zu präsentieren und über unsere Arbeit zu informieren. Darüber hinaus stellten wir unser Engagement erneut in einer Schule in Halle vor und waren mit unserer Vereinshütte auf dem Marktplatz vertreten, wo wir viele Gespräche führen und unseren Verein ein wenig bekannter machen konnten. Nun wollen wir euch aber noch von unseren Katzen berichten:
Quenya und Xyla
Im Bereich der Tieraufnahme stand im November vor allem ein großer Fall aus Oppin an. Dort lebten insgesamt 18 Kitten, von denen sieben bereits vermittelt werden konnten. Die verbliebenen elf, sowie eine Mutterkatze, wurden auf andere Tierheime und private Pflegestellen verteilt. Die zwei verbliebenen Mutterkatzen, Quenya und Xyla, kamen zu uns. Beide waren nicht tragend, zeigten jedoch deutliche Anzeichen für einen Wurmbefall und wurden im Zuge der tierärztlichen Versorgung kastriert. Zudem wurde bei ihnen Giardienbefall festgestellt, der entsprechend behandelt wurde. Quenya zeigt sich aufgeschlossen und lässt sich bereits gern streicheln. Xyla ist noch etwas schüchterner, duckt sich gelegentlich ab, zeigt jedoch keinerlei Aggressionen, nur vorsichtige Zurückhaltung und sanftes Interesse. Da sie die Katzenklappe kennen und nicht verwildert wirken liegt es nahe, dass sie in Oppin ausgesetzt wurden. Sie suchen nun ein neues Zuhause mit Freigang.
Kitten Linus
Anfang November zog der kleine Linus bei uns ein. Er war im Alter von etwa fünf Wochen allein im Motorraum eines Autos gefunden worden – verängstigt und zunächst sehr bissig. Auf seiner Pflegestelle entwickelte er sich jedoch rasch zu einem liebevollen und verspielten Kater, der nun langsam bereit für ein eigenes Zuhause ist.
Langhaar-Mixe Emmi und Jonny
Anfang November wurden weiterhin die beiden Katzen Emmi und Jonny bei uns abgeben, da der vorherige Besitzer merkte, dass er den beiden nicht gerecht werden konnte, da er nicht oft genug zuhause war. Beide sind sehr verspielt und etwa 4 Jahre alt. Sie leben bei uns derzeit auf einer Pflegestelle und werden demnächst in die Vermittlung gehen.
6 Kitten aus Gestrüpp gerettet
In diesem Monat wurde uns eine kleine Katzenfamilie gemeldet. Zunächst fingen die Finder ein kleines Kitten ein, das etwa drei Wochen alt war. Sie wurde direkt zu uns in den Verein gebracht. Ihre 5 Geschwister konnten einige Tage später bei einer Fangaktion am frühen Morgen aus dem Gestrüpp gerettet werden. Dadurch dass es schon November war, war es viel zu kalt als dass sie draußen hätten überleben können. Die Mutterkatze konnte leider nicht sofort gesichert werden, trotz Lebendfalle. Am Ende war dann leider ein Auto schneller und sie wurde überfahren . Die kleinen zogen daher auf eine Pflegestelle, die sich um Handaufzuchtskitten kümmert und bekamen Namen die mit V anfangen.
Kitten Ida, Ina, Iris und Icarus
Mitte des Monats führten wir zudem eine Fangaktion in Holleben durch. Zunächst konnten zwei sehr hungrige Kitten gesichert werden, einen Tag später folgten ihre beiden Geschwister. Alle vier hatten sehr schlimmen Durchfall und wurden auf verschiedene Parasiten und Bakterien getestet, die Tests waren allerdings alle negativ. Die Kleinen zogen schließlich gemeinsam auf eine Pflegestelle, um dort intensiver betreut zu werden, damit der Durchfall weniger wird und damit sie besser an den Menschen gewöhnt werden können. Die Pflegestelle hat dafür keine Kosten und Mühen gescheut und ihnen jeden Tag Schonkost gekocht in Absprache mit unserem Tierarzt. Nun ist der Durchfall weg und der I-Wurf darf hoffentlich im neuen Jahr ein neues Zuhause finden.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 15 Mikrochips
- 16 Impfungen
- 11 Kastrationen
- Caesar’s OP (Femurkopfresektion)
- ausführliche Diagnostik bei Gemma, Garry, Kalani, Max
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
Abschließend wünschen wir euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vielen lieben Dank für all eure Unterstützung in diesem Jahr, wir lesen uns im Januar.
10.12.2025 Vermittlungsstopp vom 20.12.2025 bis 02.01.2026
Liebe Katzenfreunde,
als Verein, der sich für das Wohl der Katzen einsetzt, ist es uns wichtig, dass die Katzen in ihrem neuen Zuhause gewollt sind und sich wohlfühlen.
Daher haben wir vom 20.12.2025 bis 02.01.2026 einen Vermittlungsstopp für unsere Katzen, um auszuschließen, dass sie als Weihnachtsgeschenk unnötigem Stress
ausgesetzt sind und/oder möglicherweise eine baldige Rückgabe an uns erfolgt. Denn Tiere sind keine Geschenke, sie gehören zur Familie!
Während dieser Zeit und auch sonst immer könnt ihr gerne hier auf unsere Website schauen, welche Katzen aktuell ein Zuhause suchen und bei Interesse die
Selbstauskunft ausfüllen. Gerne könnt ihr unsere Katzen dann zu unseren Öffnungszeiten besuchen und kennenlernen.
Wir wünschen euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.
01.12.2025 Update Medizinpatenschaft Oktober 2025
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Liebe Medizinpatinnen und Medizinpaten,
im Oktober 2025 betrugen die Tierarztkosten über 5.500 Euro. Der Monat war geprägt von vielen Neuzugängen, aber
leider auch von traurigen Verlusten bei einigen unserer jüngsten Schützlinge.
Kitten Yara, Yago und Yannis
Anfang Oktober zogen die erst etwa eineinhalb Wochen alten Kitten Yara, Yago und Yannis bei uns ein. Sie wurden im Garten einer Familie gefunden, mutterseelenallein. Es wurde einen ganzen Tag
lang gewartet, aber keine Mama wurde gesehen. Dadurch kamen sie dann auch ziemlich kalt und hungrig bei uns an. Anfangs schien sich ihr Zustand zu stabilisieren, doch kurz darauf zeigten sich
gravierende gesundheitliche Probleme. Einer der drei Kater litt zeitweise unter neurologischen Ausfällen, konnte seinen Kopf nicht mehr richtig bewegen – diese Symptome besserten sich nach einem
Notdienstbesuch zunächst wieder. Doch ein paar Tage später folgte die traurige Wendung: Zuerst wurde Yara, der es zuvor am besten ging, regungslos vorgefunden. Trotz sofort eingeleiteter
Wiederbelebungsmaßnahmen und des umgehenden Transports zum Tierarzt konnte ihr nicht mehr geholfen werden. Ihre Körpertemperatur war stark abgesunken. Noch am selben Tag verstarben auch ihre
beiden Brüder Yago und Yannis. Es stand der Verdacht auf Katzenseuche im Raum, was das plötzliche und schnelle Fortschreiten der Krankheit erklären könnte. Der Verlust der drei Kleinen hat uns
und ihre Pflegestelle sehr getroffen.
Casyria und ihre Kitten
Neben diesen traurigen Ereignissen konnten im Oktober auch mehrere neue Katzen gesichert werden. Mamakatze Casyria wurde Ende Juni erstmals als tragende Katze gemeldet, leider konnten wir sie zu
diesem Zeitpunkt nicht aufnehmen. Als wir sie dann wenige Tage später aufnehmen konnten hatte sie ihre Kitten bereits bekommen, die Kitten waren aber unauffindbar. Erst Anfang Oktober brachte
Casyria ihre Kitten zur Finderin und sie wurden schließlich zu uns gebracht. Schnell zeigte sich, dass der kleine Caesar vermutlich angefahren wurde und eine schwere Hüftfraktur hatte, die
bereits am Verheilen war. Damit er zukünftig keine Schmerzen mehr hat, musste Caesar Mitte November unters Messer, um eine Femurkopfresektion durchzuführen. Diese hat er gut überstanden und muss
nun Käfigruhe halten. Mehr Infos zu der Gruppe findet ihr auf unserer Website. Ab Januar dürfen alle ausziehen und suchen nun schon ein neues Zuhause.
Mutterkatze Lilly
Auch Lilly, eine Mutterkatze, kam im Oktober zu uns. Kurz darauf bekam sie ihre Kitten Lizzy, Lars und Lucy. Lilly ist übrigens die Mutter von Maja, die bereits im September mit ihren eigenen
Kitten aufgenommen wurde. Leider kümmerte sich Lilly gar nicht um ihren Nachwuchs, sie ließ die kleinen nach der Geburt komplett unversorgt, nass und kalt auf dem Boden liegen, weshalb die Kitten
direkt auf eine erfahrene Pflegestelle gebracht werden mussten. Trotz aller Bemühungen überlebten Lizzy und Lucy nicht, sie verstarben leider. Nur Lars konnte sich erholen und entwickelt sich
weiterhin gut.
Olli, Onyx, Othilie und Ottoline
Mitte Oktober kamen schließlich noch vier weitere Jungkatzen zu uns: Olli, Onyx, Othilie und Ottoline. Sie wurden in einer Gartenanlage in Halle gefunden und konnten sich auf einer Pflegestelle
an den Menschen gewöhnen. Alle waren stark verwurmt, aber sind ansonsten relativ fit. Die beiden Brüder Olli und Onyx eroberten das Herz der Pflegestelle und sie dürfen für immer dort bleiben.
Othilie und Ottoline suchen nun bereits ein neues Zuhause, in das sie im Dezember ziehen dürfen.
Weitere TA-Kosten in diesem Monat:
- 2 Leukosetests
- 10 Impfungen
- 9 Mikrochips
- 7 Kastrationen
- Tierklinik: Herzultraschall Morle und Röntgen & stationäre Aufnahme Caesar
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen
07.11.2025 Update Medizinpatenschaft September 2025
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Liebe Medizinpaten,
Im September 2025 beliefen sich die Tierarztkosten auf rund 6.600 Euro. Der Monat war geprägt von zahlreichen Neuaufnahmen, tierärztlichen Behandlungen und intensiver Pflegearbeit bei mehreren Mutterkatzen mit Kitten.
Anton und Adam
Anfang September zogen die beiden Kitten Anton und Adam unabhängig voneinander zu uns in den Verein. Beide waren jeweils nur etwa 1-2 Wochen alt, wurden ohne Geschwister und Mama draußen gefunden und dann auf einer unserer Pflegestellen per Flasche aufgezogen. Inzwischen geht es den beiden sehr gut, sie fressen selbstständig und sie entwickeln sich prächtig. Ein neues Zuhause steht auch schon in den Startlöchern für die beiden.
Paula und ihre 7 Kitten
Anfang September konnten weiterhin insgesamt sieben Kitten, sowie ihre Mama Paula in einer Gartenanlage in Halle gesichert werden. Leider stellte sich heraus, dass die Tiere positiv auf Giardien und Hautpilz getestet wurden. Sie werden nun gegen beides behandelt. Die Gruppe besteht aus vier weiblichen und drei männlichen Kitten. Paula wurde außerdem kastriert, gechipt und negativ auf FeLV getestet. Sie konnte nach ihrer Kastration zeitnah zurück in die Gartenanlage ziehen, da sie sich nicht mit dem Menschen verträglich zeigte und es dort jemanden gibt, der sich um sie kümmert, inklusive Unterschlupfmöglichkeiten. Die Kitten zogen nach und nach auf Pflegestellen um, wo sie sich in ruhiger Umgebung erholen und langsam Vertrauen zum Menschen aufbauen konnten. Payton, Panda, Pippin, Poesie, Pixel, Percy und Paris sind bereits auf der Suche nach einem Zuhause und werden Ende November noch bei uns kastriert, gechippt und geimpft.
Maja und ihre 4 Kitten
Ende des Monats kamen zudem die vier Kitten Winnie, Wanja, Wilma und Wendy mit ihrer Mutter Maja als Neuzugänge in unsere Obhut. Die Mama zeigte sich zunächst sehr scheu, sie war selbst erst ein dreiviertel Jahr alt, und durch den enormen Stress begann Maja schließlich, sich nicht mehr um ihre Kitten zu kümmern. Schnell zogen ihre Kitten dann auf eine Pflegestelle, um per Hand aufgezogen zu werden. Maja wurde kastriert und tierärztlich untersucht und wieder zu ihrer Futterstelle zurückgebracht, wo sie wieterhin mit ihren ebenfalls kastrierten Geschwistern versorgt wird.
Insgesamt war der September ein Monat mit vielen Jungtieren, intensiver medizinischer Betreuung und großem Einsatz der Pflegestellen, die einmal mehr gezeigt haben, wie wertvoll ihr Engagement für das Wohl der Katzen ist.
Weitere TA-Kosten in diesem Monat:
- 3 Leukosetests
- 11 Impfungen
- 4 Mikrochips
- 8 Kastrationen
- 1 Zahn-OP von Kater Max
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen
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Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni, Max, Paloma und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten und Medizinpatinnen,
im August 2025 beliefen sich unsere Tierarztkosten auf rund 5.600 Euro. Auch in diesem Monat konnten wir wieder mehrere Katzen sichern, medizinisch versorgen und auf Pflegestellen unterbringen.
4 Kitten vom T-Wurf
Anfang August zogen 4 Kitten auf eine unserer Pflegestellen. Eine regelrechte Tierarzt-Odyssee folgte, da sie immer wieder Fieber bekamen und sich konstant erbrachen. Der Verdacht auf Katzenseuche stand im Raum. Leider ging es dem kleinsten Kitten immer schlechter, sodass es erlöst werden musste. Die verbleibenden 3 Kitten Tino, Theo und Toshi sind mittlerweile stabil. Sie wurden noch gegen Giardien und Kokzidien behandelt, sind ansonsten aber soweit fit und auszugsbereit.
Kitten Gismo
Ein weiterer Fall war Kitten Gismo, der seit rund anderthalb Monaten allein in einem Park in Halle-Silberhöhe gefüttert wurde. Ohne Mutter oder Geschwister streunte er dort umher, bis er vor einem Gewitter endlich gesichert werden konnte. Gismo wog lediglich 1 kg, obwohl er deutlich älter sein müsste und eher doppelt so schwer. Beim Tierarzt zeigte sich eine erhöhte Körpertemperatur von 39,4 °C, weshalb er mit Melosus behandelt wurde. Zusätzlich wurde er entwurmt. Auch er wurde positiv auf Giardien getestet und wird erstmal dagegen behandelt. Er lebt gerade auf einer unserer Pflegestellen.
Gemma und Garry
Ende August konnten wir ein Kitten in Oppin sichern, das ebenfalls auf eine Pflegestelle zog. Die kleine Katze wurde tierärztlich untersucht, ist jedoch noch sehr ängstlich, da sie vorher keinen Kontakt zu Menschen hatte. Kurz darauf konnte auch das zweite Kitten aus Oppin eingefangen werden. Damit sind nun beide Geschwister in Sicherheit und dürfen gemeinsam auf der Pflegestelle großwerden. Sie haben Katzenschnupfen mit Mykoplasmen und wahrscheinlich auch einen Hautpilz.
Morle und Minou
Ende des Monats zogen weiterhin Morle (10) und Minou (5) aus einem Privathaushalt bei uns ein. Sie wurden abgegeben aufgrund von Unsauberkeit bei Minou und konstantem Erbrechen bei Morle. Beim Tierarzt waren die Besitzer deswegen nicht und Minou war auch nicht kastriert. Darum haben wir uns nun gekümmert. Minou ist bei uns sauber und die beiden suchen ein neues Zuhause.
Mimi
Ebenfalls von Privat kam die Katze Mimi, deren Besitzer ins Ausland ziehen musste, weil er keinen neuen Job in Deutschland fand. Sie wurde kastriert, gechippt und negativ auf FeLV getestet. Ein Mitarbeiter von uns verliebte sich in sie und adoptierte die kleine süße Maus.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 4 Kastrationen
- 12 Mikrochips
- 23 Impfungen
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen (u.a. Zahnbehandlung)
28.08.2025 Update Medizinpatenschaft Juli 2025
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Liebe Medizinpatinnen und Medizinpaten,
in diesem Monat beliefen sich unsere Tierarztkosten auf über 7.000 Euro, also deutlich mehr als im letzten Monat. Es war ein ereignisreicher Monat mit vielen Neuzugängen, medizinischen Behandlungen, Ursachenerforschung und Umzügen auf Pflegestellen.
Kitten Kalani
Anfang Juli wurde Kitten Kalani nachts schreiend in einem Baum gefunden und in unsere Obhut genommen. Sie hatte zunächst Fieber und erhielt Schmerzmittel, woraufhin sich ihr Zustand stabilisierte
und sie gut zunahm. Bei der tierärztlichen Untersuchung zeigte sie sich sehr kooperativ: Sie wurde gechippt, geimpft und auf FeLV getestet – der Test war negativ. Um noch andere Spielpartner zu
haben, zog Kalani nach ihrer Quarantänezeit auf eine andere Pflegestelle und hatte Gesellschaft von Alva und Alvina. Mittlerweile sind alle drei Kitten zu uns in den Verein gezogen und sie sucht
nun nach einem neuen Zuhause.
Mutterkatze Rosa und ihre 6 Kitten
Ebenfalls Anfang Juli konnten wir Rosa und ihre sechs Kitten in Halle-Neustadt sichern. Die kleine Familie hatte zuvor im Freien gelebt und wurde nicht artgerecht gefüttert. Ein Anwohner wollte
die Katzen zunächst nicht herausgeben, da er gegen tierärztliche Versorgung der Katzen war, doch letztlich konnten sie doch übernommen werden und sind nun in Sicherheit. Bei ihnen wurden Giardien
und Kokzidien nachgewiesen, wogegen sie behandelt wurden und nun gesund sind. Rosa zog zwischenzeitlich auf eine Pflegestelle, um sich von dem Stress ihrer Kitten zu erholen und auf ihre
bevorstehende OP vorzubereiten, da sie einen Polyp im Ohr hat, der entfernt werden muss. Ihre Kitten dürfen bald bereits in ein neues Zuhause ausziehen.
Mitzek und Puppi
Mitte Juli zogen die Katzen Mitzek und Puppi bei uns ein. Beide sind etwa sechs Jahre alt und kastriert. Die Abgabe erfolgte aus Überforderung und finanziellen Schwierigkeiten der Halterin sowie
aufgrund einer Katzenallergie beim Enkel. Nachdem sie zunächst auf einer Pflegestelle untergebracht waren, zogen sie kurze Zeit später zu uns in den Verein. Beide wurden gechippt, geimpft und
negativ auf FeLV getestet. Mitzek hat ein Herzgeräusch, welches demnächst noch untersucht werden muss.
Ataxie-Kitten Rhana
Mitte Juli zog weiterhin Kitten Rhana in den Verein. Ihre Mama lebte in einer Gartenanlage, sie konnte tragend gesichert werden und ihre Kitten bei einer Privatperson aufziehen. Ihre Geschwister
konnten bereits von ihrer Pflegemutter vermittelt werden, nur Rhana blieb übrig. Bei uns wurde sie gesundheitlich gecheckt, geimpft, gechipt und leukosenegativ getestet. Bei ihr wurde eine
leichte Ataxie festgestellt, sodass sie Probleme im Bewegungsapparat hat. Sie durfte Ende August in ein tolles neues Zuhause ziehen.
Mutterkatze Mira und ihre 4 Kitten
Ende Juli zog weiterhin Mutterkatze Mira mit ihren 4 Kitten auf eine unserer Pflegestellen, da ihr bisheriger Besitzer ins Krankenhaus musste. Die kleine Familie wurde tierärztlich untersucht und
lebt nun auf einer unserer Pflegestellen, bis sie alt genug für die Vermittlung sind.
Max und Felix
Ende Juli zogen weiterhin der 15-jährige Max und der 7-jährige Felix zu uns in den Verein – Vater und Sohn. Beide wurden tierärztlich nie versorgt und vor allem nicht kastriert, weshalb sie sich
nicht verstanden, aber trotzdem in einer Wohnung getrennt voneinander lebten. Felix wurde bei uns sofort kastriert und zog auf eine Pflegestelle. Sein Vater Max hatte bei seiner Ankunft ein
verkümmertes Ohr, in dem sein Gehörgang schon nicht mehr sichtbar war. Auch er wurde sofort tierärztlich versorgt, kastriert und vor allem das Ohr gespült. Max konnte mittlerweile aus dem Verein
ausziehen und lebt jetzt auf einer Dauerpflegestelle. Das heißt, seine Tierarztkosten übernehmen weiterhin wir, er darf dort aber voraussichtlich bis an sein Lebensende verbleiben.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
8 Kastrationen
35 Impfungen
21 Mikrochips
Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen (u.a. Zahn-OP)
16.07.2025 Update Medizinpatenschaft Juni 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten und Medizinpatinnen,
wir bedanken uns noch einmal für das Interesse an unserem Hoffest im Juni und die Möglichkeit, mit UnterstützerInnen ins Gespräch zu kommen und unsere Arbeit vorzustellen. Im Juni 2025 beliefen sich unsere Tierarztkosten auf über 5.000 Euro. Einige tierärztliche Fälle aus dem Vormonat begleiteten uns auch weiterhin durch diesen Monat – darunter Luci sowie die Buschkitten, die nach wie vor in Handaufzucht versorgt werden mussten.
Ein erheblicher Teil der Ausgaben entfiel auf zahlreiche Impfungen sowie auf mehrere Kastrationen von Straßenkatzen, die wir im Juni durchführen lassen konnten. Auch die anhaltende Durchfallproblematik blieb weiterhin ein zentrales Thema: Bei verschiedenen Katzen ließen wir umfangreiche Durchfallprofile erstellen, da trotz mehrfacher Diagnostik keine eindeutige Ursache für die Beschwerden gefunden werden konnte.
Katzenomi Paloma
Paloma wurde vor 17 Jahren bei uns im Verein als Kitten adoptiert und wurde nun wegen Unsauberkeit zurückgebracht. Sie zeigte auf der Pflegestelle schnell Anzeichen von Schmerzen und Unwohlsein. Sie fraß übermäßig, konnte nicht mehr springen und wirkte ruhelos, beim Tierarzt wurden starke Arthrose sowie eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung diagnostiziert. Nach der Gabe einer Solensia-Spritze besserte sich ihr Zustand deutlich: Sie schläft wieder ruhig, bewegt sich sicherer und ist deutlich ausgeglichener. Auch das ständige Hungergefühl sowie die Unsauberkeit haben sich vollständig gelegt.
Alva und Alvina
Die Kitten Alva und Alvina wurden uns vom Ordnungsamt in Wettin übergeben und sind aktuell in Handaufzucht. Sie entwickeln sich altersgemäß gut, bei einer routinemäßigen Kotuntersuchung wurden allerdings Kokzidien festgestellt, wogegen sie nun behandelt werden.
Kitten Lea
Besonders dramatisch verlief der Fall der kleinen Lea, die am 25. Juni als nächtlicher Notfall aufgenommen wurde. Sie wog gerade einmal 400 Gramm und hatte ein schwer geschädigtes Auge, das dringend entfernt werden musste. Aufgrund ihres schlechten Allgemeinzustandes war jedoch auch die nötige Narkose mit hohem Risiko verbunden. Noch bevor die Operation beginnen konnte, verstarb Lea leider während der OP-Vorbereitungen.
Kitten Angel
Gegen Ende des Monats kam Angel in unsere Obhut – ein junges, stark verflohtes und abgemagertes Kätzchen, das einer Bekannten einer unserer Mitarbeiterinnen zugelaufen war. Der erste Leukosetest fiel glücklicherweise negativ aus. Nach kurzer Zeit zeigte Angel jedoch starken Durchfall und der durchgeführte Giardientest war eindeutig positiv. Angel zog daraufhin auf eine Pflegestelle mit mehr Platz, wo er nun behandelt und weiter versorgt wird.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 26 Impfungen
- 22 Chips
- 8 Kastrationen
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
18.06.2025 Update Medizinpatenschaft Mai 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten,
im Mai betrugen unsere Tierarztkosten circa 5700€, was unter anderem an den zahlreich durchgeführten Kastrationen von Straßenkatzen liegt. Doch auch unser Tierbestand benötigte intensive Betreuung, da wir einige Neuzugänge hatten. Wir bedanken uns für die zahlreichen Spenden, damit wir diese hohen Kosten stemmen können.
Jackie und ihre vier Kitten
Am Anfang des Monats konnten wir Mutterkatze Jackie gemeinsam mit ihren vier Kitten Jinx, Jenna, Jamie und Jasper aufnehmen. Jackie zeigte zu diesem Zeitpunkt anhaltende Magen-Darm-Beschwerden, die zunächst tierärztlich abgeklärt wurden. Es konnten weder Parasiten noch bakterielle Ursachen nachgewiesen werden, sodass davon auszugehen ist, dass der anhaltende Stress der letzten Wochen sich auf ihren Gesundheitszustand ausgewirkt hat.
Zur Unterstützung der Hygiene wurde Jackie gebadet. Da sie sich bereits stark das verunreinigte Fell selbst entfernt hatte, zeigte sie sich dabei kooperativ. Erfreulicherweise konnte am Folgetag erstmals wieder fester Kot beobachtet werden. Wir hoffen, dass sich ihr Zustand nun nachhaltig stabilisiert. Zwischenzeitlich hatten alle fünf Katzen mit Wurmbefall zu kämpfen, der ebenfalls behandelt wurde.
Kurze Zeit später mussten wir uns um Jinx Sorgen machen. Sie zeigte deutliche gesundheitliche Schwächen und stellte das Essen ein. Sie wurde daher vorübergehend auf eine Pflegestelle umgesetzt, um eine intensivere Betreuung zu ermöglichen. Mittlerweile hat sie sich gut erholt und konnte wieder mit ihren Geschwistern Jasper, Jenna und Jamie vereint werden.
Nova & 3 Babies
Am selben Tag nahmen wir außerdem noch Nova mit ihren 3 tricolor Kitten aus Wallwitz auf. Leider hatte Nova so einen Stress durch den Umzug, dass sie sich nicht mehr um ihre Kitten gekümmert hat. Die 3 wurden also zu Handaufzuchten und Nova durfte kastriert wieder in die Freiheit zurück.
Feye, Luci und Susi
Mitte Mai kam Katze Feye, die bereits ein Zuhause gefunden hatte, nach fast einem Jahr zu uns zurück. Die Gründe für die Rückgabe waren ein neuer Partner mit dem Feye nicht gut klar kam und Aggressivität gegenüber der Besitzerin, nachdem Feye aus Versehen getreten wurde. Wir werden Feye nochmal gründlich durchchecken lassen, um sicherzustellen dass keine medizinischen Hintergründe der Kern des Problems sind.
Ebenfalls an diesem Tag übernahmen wir die älteren Kitten Luci und Susi, Nachkommen unserer ehemaligen Schützlingskatze Suna. Sie wurden aufgrund der Urlaubspläne ihrer Vorbesitzer abgegeben. Beide wurden kastriert und tierärztlich untersucht. Sie schienen gesund zu sein. Doch kurz nach der Kastration traten bei Luci enorme gesundheitliche Probleme auf, sodass sie letztlich eingeschläfert werden musste. Sie fraß vorher nicht mehr und beim Tierarzt wurde eine hochgradige Anämie und eine starke Schwellung der Lymphknoten im Bauchbereich festgestellt, vermutlich eine Art von Krebs, der sich sehr schnell entwickelte. Nun beobachten wir ihre Schwester Susi genau und lassen Tests durchführen. Wir hoffen, sie bleibt gesund.
Kira und ihre vier Kitten
Anfang Mai nahmen wir außerdem die Straßenkatze Kira mit ihren 4 neugeborenen Kitten aus Wallwitz bei uns auf. Leider zeigte sich schnell, dass Kira sich nicht um ihre Kitten kümmerte, sodass auch sie auf eine Pflegestelle zur Handaufzucht gezogen sind. Kira selbst wurde medizinisch versorgt, kastriert und anschließend wieder in ihre angestammte Umgebung entlassen.
Leider verstarben zwei der Kitten nach einigen Wochen trotz aller Bemühungen, aufgrund von wiederkehrenden Magen-Darm-Problemen und Koliken.
Die Busch-Kitten
Am 21. Mai erhielten wir gleich den nächsten Notruf von unseren Freunden vom Futterhaus Halle Süd. Passanten hörten in einem nahegelegenen Dornengestrüpp Kitten schreien und wandten sich zuerst an die Tierrettung der Feuerwehr. Nachdem diese mit den Worten “das ist der Lauf der Natur” unverrichteter Dinge wieder wegfuhren wurden wir informiert. Das Ganze kam uns bekannt vor, denn letztes Jahr wurden wir bereits zu dem selben Gebüsch gerufen wegen schreiender Kitten. Die Mutterkatze wurde damals wie auch heute wahrscheinlich überfahren. Nach einer 1-stündigen Rettungsaktion konnten alle 5 Kitten von Helfern gesichert werden. Die kleinen waren erst ca. 2 Wochen alt, hatten ganz schlimm verklebte und verkrustete Augen und wurden direkt zum Notdienst gebracht. Leider kam die Hilfe für das kleinste Kitten zu spät, er verstarb nach 4 Tagen plötzlich, wahrscheinlich weil sie zu lange ohne Nahrung waren. Auch ein zweites Kitten verstarb leider einige Wochen später, dieses aufgrund von einer starken Harnwegsinfektion, welche dafür sorgte dass die Harnleiter zuschwollen und es keinen Urin mehr absetzen konnte. Die Blase wurde beim Notdienst noch punktiert und er wurde mit Medikamenten versorgt, doch leider half alles nichts und er verstarb auf dem Weg zum Tierarzt.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 12 Kastrationen
- 17 Impfungen
- 17 Mikrochips
- Medizinische Versorgung der Katzen unserer Futterstellen
Veranstaltungen 2025
Auch in diesem Jahr werden wir wieder verschiedene Termine und Veranstaltungen haben.
Hier die ersten Termine:
Kleine Anmerkung in eigener Sache: bei unseren Veranstaltungen werden Foto- und Videoaufnahmen für unsere Social Media Kanäle gemacht. Falls Sie nicht fotografiert und gefilmt werden möchten, informieren Sie uns bitte.
Wir suchen dringend...
und
Mitarbeiter im Vorstand (mehr Informationen unter dem Link)
sowie
Pflegestellen (mehr Informationen unter dem Link)
29.05.2025 Update Medizinpatenschaft April 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten,
auch im Monat April haben zahlreiche Behandlungen, Notfälle und Neuzugänge für Tierarztkosten in Höhe von 3.600€ gesorgt. Vielen Dank an alle, die uns mit Spenden unterstützen und diesen Einsatz überhaupt möglich machen!
Mutterkatze Billie und ihr Kitten Snoopy
Anfang April übernahmen wir Billie (ca. 2 Jahre, getigert) und ihr Kitten Snoopy (9 Monate, getigert-weiß), nachdem die Halterin ihre unkastrierten Katzen mit einem Kater zusammenhielt und sie letztlich aussetzen wollte. Billie hatte zuvor bereits einen Wurf mit 6 Kitten, zu denen auch Snoopy gehört. Bei der Ankunft wurde direkt deutlich, dass Billie erneut schwanger ist. Die Beiden zogen sofort auf eine Pflegestelle und Billie brachte noch am gleichen Tag 3 gesunde Kitten zur Welt. Mittlerweile fressen die Kleinen bereits feste Nahrung und entwickeln sich vorbildlich.
Snoopy wurde im Kittenalter am Auge verletzt, vermutlich bekam sie die Kralle eines Geschwisterchens ins Auge, wodurch die Bindehaut anschwoll. Sie bekam erst einmal Augensalbe, um die Schwellung zu lindern, danach konnte erst geschaut werden wie es um das Auge steht. Leider war kaum noch etwas davon vorhanden, wodurch eine teure Augen-OP für Mai geplant wurde.
Abschied von Bürokater Joe
Mit schwerem Herzen mussten wir uns am 9. April von unserem geliebten Bürokater Joe verabschieden. Er litt bereits länger an einer schweren Nierenerkrankung, die schon seit Längerem im Endstadium war. Joe wurde zunehmend schwächer, konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Mach’s gut, lieber Joe. Du warst ein treuer Begleiter und wirst uns fehlen.
Neuzugänge May und Maya
Im April durften wir die beiden Jungkatzen May (getigert) und Maya (schwarz) bei uns aufnehmen. Ihr vorheriger Besitzer musste sie aufgrund eines Jobwechsels schweren Herzens abgeben. Maya ist anfangs etwas schüchtern, blüht aber mit etwas Geduld und Gesellschaft richtig auf. Sie liebt Sonnenplätze, erhöhte Ausblicke und kleine Spieleinlagen. May ist offen und verspielt und ist sehr menschenbezogen. Die beiden sind gesund bei uns angekommen, bis auf einen leichten Flohbefall, wurden bei uns kastriert und haben bereits ein neues Zuhause gefunden.
Jungkatze Jessi
Mitte April kam die junge, weibliche Katze Jessi als Fundkatze kurzfristig zu uns, da das Tierheim Halle vollständig ausgelastet war. Sie war nicht kastriert und nicht gechipt. Routinemäßige Tests ergaben leider, dass sie FeLV-positiv ist. Sie zog daraufhin auf eine Leukose-Pflegestelle, um das Ansteckungsrisiko im Verein zu minimieren. Sie wurde mittlerweile kastriert und hat auch Gott sei Dank schon Interessenten, die ihr demnächst ein neues Zuhause schenken wollen.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 8 Kastrationen
- 6 Impfungen
- 4 Chips
- Zahn-OP Katze Mimi
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
22.05.25 Neues von der Mitgliederversammlung
Liebe Mitglieder,
am 21.05.25 fand unsere jährliche Mitgliederversammlung statt. Wir konnten erfolgreich einen neuen Vorstand wählen, der in großen Teilen bestehen blieb wie zuvor. Wir dürfen allerdings auch ein neues Vorstandsmitglied in unseren Reihen begrüßen und einige Aufgaben wurden neu verteilt. Wir freuen uns über das erneut entgegen gebrachte Vertrauen und blicken zuversichtlich in die nächsten 2 Jahre.
Zudem konnte einstimmig die bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung angekündigte Mitgliedsjahresbeitragserhöhung ab 01.01.2026 um 10€ beschlossen werden. Wir danken für Eure Unterstützung!
- Der Vorstand
15.05.2025 Update Medizinpatenschaft März 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Liebe Medizinpaten und Unterstützer unseres Vereins,
die Kitten-Saison hat uns alle voll im Griff, weshalb das März Update leider etwas später kommt als gewohnt. Derzeit müssen wir insgesamt
50(!) Katzen bei uns im Verein versorgen.
Im März beliefen sich unsere Tierarztkosten auf 4.400€ und wir konnten einige Katzen in unserem Verein aufnehmen sowie eine Katze, die an
einer Futterstelle lebt, intensiv medizinisch betreuen.
Katze Furina
Anfang März wurde die trächtige Katze Furina in unseren Verein gebracht. Sie zog direkt auf eine Pflegestelle, bei der sie sich eingewöhnen
konnte und einige Wochen später 5 Kitten zur Welt brachte. Alle sind gesund und die Kitten entwickeln sich gut.
Findus, Mimi und Flecki
Mitte des Monats zogen gleich 3 Katzen zu uns in den Verein: Mimi, Findus und Flecki.
Mimi und Findus sind Abgabetiere, aufgrund einer Allergie mehrerer Kinder der Familie. Die beiden wurden tierärztlich untersucht und bei
Mimi wurde leider ein schlimmer Verdacht geäußert, da sie bereits bei früheren Tierarztbesuchen Probleme im Maulbereich hatte: ein Plattenepithelkarzinom – ein Tumor in der Maulhöhle – stand im
Raum. Die schlimme Vermutung eines Tumors hat sich zum Glück nicht bestätigt! Stattdessen wurde bei ihr eine schwere Form von FORL festgestellt – eine Zahnkrankheit, bei der die Zähne von innen
heraus verfaulen. Viele ihrer Zähne waren bereits locker oder sogar schon ausgefallen, und die Entzündungen im Kiefer sahen tumorös aus. Ihr wurden daraufhin alle Zähne und Wurzelreste gezogen,
wodurch es ihr nun besser geht.
Am selben Tag wie Mimi und Findus kam auch Flecki zum zweiten Mal zurück in den Verein, da sie sich leider zunehmend aggressiv ihren
Besitzern gegenüber zeigte. Da sie gesund ist wird nun für sie nach einem Zuhause gesucht, das mit ihren Auffälligkeiten umgehen kann.
Shadow
Ende des Monats kam Shadow zurück in den Verein, da er in seinem Zuhause unsauber und scheu war. Er zog zurück auf seine alte Pflegestelle
und lässt sich langsam auch mal streicheln und schnurrt dabei sogar ab und zu. Mit anderen Katzen im Haushalt versteht er sich sehr gut.
Katze Alara
Vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an die 4-jährige Alara. Sie lebte einige Zeit bei uns im Katzenhaus bevor wir uns dazu
entschieden, sie an einer Futterstelle unterzubringen, da sie sich nicht zahm dem Menschen gegenüber zeigte. Ende März musste sie zum Notdienst, bei dem festgestellt wurde, dass sie einen Tumor
sowie eine Flüssigkeitsansammlung im Brustkorb hat. Allein diese Notfallbehandlung kostete uns fast 1.500€. Alara durfte danach nochmal für ein paar letzte Tage zurück in ihr Zuhause, bis es ihr
so schlecht ging, dass wir sie gehen lassen mussten.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 10 Mikrochips
- 16 Impfungen
- 7 Kastrationen
- Tierärztliche Behandlung der Katzen auf unseren Futterstellen
10.04.2025 Abschied von unserem Bürokater Joe
Wir haben unseren Bürokater Joe am 09. April 2025 im Alter von 17 Jahren in seiner vertrauten Umgebung, die die letzten 7 1/2 Jahre sein Zuhause war, erlösen lassen. Er war im Endstadium seiner Niereninsuffizienz.
Joe kam 2017 als Privatabgabe zu uns ins Katzenhaus. Nachdem unser damaliger Bürokater spurlos verschwunden war, durfte der damals 10 Jahre alte Joe seinen Platz neben unserem 2. Bürokater Suri einnehmen. Joe hat seine Aufgaben sehr ernst genommen. Vor allem als Spendenbeauftragter war er für die Überprüfung der Spenden bei uns zuständig, was er sehr gewissenhaft tat. Erst einmal war alles seins. 😅
Er hat uns bei der Wäsche geholfen, war auch kurzzeitig Baubeauftragter.
Joe hatte natürlich auch seine eigene Meinung. Wenn ihm etwas nicht passte, war er 5 Minuten „beleidigt“, aber dann kam er wieder zum Kraulen. Joe konnte sich auf unserem Hof frei bewegen oder Ausflüge in die nahe gelegene Gartenanlage machen und so seine Jahre bei uns noch genießen.
Wir werden ihn sehr, sehr vermissen, denn diese Präsenz kann man nicht so einfach „ersetzen“.
25.03.2025 Update Medizinpatenschaft Februar 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unseren Bürokater Suri sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Der Februar zeichnete sich für uns durch viele Kastrationen aus, sowohl von Straßenkatzen, aber auch von Katzen in unserem
Verein. Unsere Tierarztkosten beliefen sich auf circa 4.000€, doch dank Eurer Hilfe konnten wir vielen Katzen die notwendige medizinische Versorgung ermöglichen.
Ein Update von Joy
Die kleine Joy hatten wir euch im November Update vorgestellt als kleinstes Geschwisterchen des J-Wurfs aufgrund von einer
Gaumenspalte. Ende Februar stellten wir dann fest, dass sie einer der seltenen Fälle ist, bei denen die Gaumenspalte von alleine zugewachsen ist, sodass sie nicht operiert werden muss. Da sie
allerdings immer noch gelegentlich Atemgeräusche hatte und nach wie vor sehr wenig Appetit hatte und untergewichtig war, ließen wir bei ihr ein CT machen. Dieses zeigte festsitzenden Schleim in
den oberen Nasennebenhöhlen. Ein Abstrich wurde ebenfalls gemacht, welcher positiv auf Mykoplasmen war. Sie wurde dann über 4 Wochen dagegen behandelt und ist nun aktuell bei 1,9kg im Alter von 7
Monaten. Ende März darf sie glücklicherweise zu einer Mitarbeiterin vom Verein ausziehen, sodass wir sie auch weiterhin im Auge behalten können.
Mutterkatze Felicitas
Die sechsjährige Felicitas übernahmen wir trächtig aus einer Gartenanlage. Aufgrund von Komplikationen während der
Schwangerschaft und einer Fehlgeburt wurde sie mehrfach via Ultraschall untersucht und auf Katzenleukose getestet (negativ). Ende Februar hat sie dann aber letztendlich 2 gesunde Kitten zur Welt
gebracht, die also schon die ersten Kitten des Jahres darstellen. Natürlich ist es damit nicht getan, denn wo eine tragende Katze ist, da ist auch ein unkastrierter Kater. Nach Kontaktaufnahme
mit dem Gartenverein erfuhren wir von ca. 15 unkastrierten Katzen dort. Im März organisierten wir daher dann kurzerhand eine Kastrationsaktion und konnten dabei 7 Katzen einfangen &
kastrieren. Wir bleiben dran
.
Pika
Der junge Kater Pika wurde Anfang September 2024 in einer Gartenanlage geboren und fand zunächst ein Zuhause, das leider nicht
passend war. Deshalb wurde er zu uns gebracht. Da er gesundheitlich angeschlagen war, wurde er sofort tierärztlich behandelt: Er hatte Fieber und Durchfall, was auf einen Infekt hindeutete. Die
Ergebnisse der Kotuntersuchungen zeigten Würmer und E-Coli, gegen die er derzeit behandelt wird. Sein Allgemeinzustand (Gewicht, Fell, etc) hat sich aber bei uns schon deutlich
gebessert.
Lionja
Ende des Monats wurde ein 2,5 Jahre junger Kater abgegeben – Lionja. Er verstand sich mit seinem Bruder nicht mehr da beide
Kater aus religiösen Gründen unkastriert gehalten wurden. Er wurde tierärztlich untersucht, ist gesund und wurde kurze Zeit später kastriert. Mit sozialen Katzen in unserem Verein zeigt er sich
überwiegend verträglich, aber eher auf der schüchternen Seite. Das werden wir weiterhin beobachten und hoffen, dass er bald das richtige Zuhause finden wird.
Weitere tierärztliche Behandlungen in diesem Monat
- 7 Impfungen
- 13 Mikrochips
- 11 Kastrationen
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
Wir danken Euch auch in diesem Monat für jede Spende, jede Patenschaft und jede helfende Hand! Gemeinsam geben wir diesen
Katzen eine zweite Chance.
03.03.2025 Update Medizinpatenschaft Januar 2025
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unsere Bürokater Suri und Joe sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Das neue Jahr hat begonnen, und schon standen einige neue Herausforderungen an, die wir euch kurz zusammenfassen möchten. Im Januar beliefen sich die
Tierarztkosten auf etwa 7.000€. Auch eine Übersicht über die Tierarztkosten aus dem letzten Jahr hat unser Schatzmeister für uns erstellt. Daraus geht hervor, dass wir insgesamt Kosten in Höhe
von 64.190€ für die medizinische Versorgung unserer Katzen in 2024 hatten.
Merlin und Lola
Unsere ersten Neuzugänge des Jahres waren am 05. Januar die beiden Kitten Merlin & Lola aus einer Gartenanlage.
Merlin zeigte Atemprobleme und röchelte, weshalb er auf eine Pflegestelle gezogen ist. Dort erhielt er Antibiotika und wurde engmaschig betreut. Mittlerweile
geht es ihm schon deutlich besser und er kann demnächst geimpft und kastriert werden. Damit Merlin und Lola weiterhin zusammenleben können, ist sie mit auf die Pflegestelle
gezogen.
Dina – Ein trauriger Abschied
Ende Januar mussten wir uns schweren Herzens von Dina verabschieden. Sie nahm zuvor deutlich an Gewicht ab, hatte schlimmen Durchfall und zog
zwischenzeitlich auf eine Pflegestelle, um sie besser betreuen zu können. Leider verschlechterte sich ihr Zustand, sodass sie in die Tierklinik gebracht wurde. Dort zeigten sich sehr
schlechte Glukosewerte im Blutbild und sie musste zwischenzeitlich reanimiert werden. Daraufhin ging es ihr dann besser und der Ultraschalltermin war nicht aussagekräftig, sodass ein CT
angeordnet wurde. Es wurde vermutet, dass sie einen angeborenen Leberschaden hat, weshalb sie ihren Glukose-Wert nicht halten konnte ohne dauerhaft am Tropf zu hängen. Dina konnte nicht mehr
geholfen werden, sodass sie nicht mehr aus der Narkose geweckt wurde.
Cosimo – Ein letzter Kater aus Schkopau
Cosimo stammt aus Schkopau und wurde im Rahmen unserer Kastrationsaktion gesichert. Wir hoffen, dass wir nun dort alle Katzen sichern, kastrieren und chippen
konnten, ein großer Erfolg in der dortigen Bestandskontrolle. Insgesamt haben wir dort 23 herrenlose Katzen sicher gestellt.
Tina, Tino und Kim
Die Kitten Tina und Tino kamen Ende Januar zu uns in den Verein nachdem sie draußen gefunden wurde. Sie waren gesund, fit und konnten nach der tierärztlichen
Versorgung in ein neues Zuhause ziehen. Zeitgleich mit Tina und Tino zog auch die unkastrierte Fundkatze Kim zu uns in den Verein. Sie ist lieb, gesund und darf hoffentlich ebenfalls bald in ihr
neues Zuhause ziehen.
Suna und ihre fünf Kitten
Ende Januar wurde die Mutterkatze Suna mit ihren fünf neugeborenen Kitten aufgrund eines Umzugs ihrer Vorbesitzer bei uns abgegeben. Sie zogen gemeinsam auf
eine Pflegestelle. Eins der Kitten musste zugefüttert werden, da es weniger zunahm als die anderen, mittlerweile fressen alle feste Nahrung. Sie werden nun liebevoll versorgt und wir hoffen, dass
alle weiterhin gesund heranwachsen.
(Bitte aktuell keine Anfragen zu den Kitten.)
Jaro und Luise
Die beiden Katzenkinder Jaro und Luise wurden Anfang September geboren und wurden bei uns abgegeben, da für sie kein neues Heim gefunden wurde. Ihre Mama ist
eine ehemalige Straßenkatze, die ihre Kitten sicher in einem Zuhause aufziehen durfte. Nun wurden Jaro und Luise durch uns medizinisch betreut und sind bereit für ein neues
Zuhause.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 13 Impfungen
- 11 Mikrochips
- 2 Kastrationen
- 1 Zahn-OP von Leukose Kater Fred
- medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
Aber nicht nur unsere hohen Tierarztkosten machen uns aktuell Sorgen. Auch Futterspenden kommen momentan relativ wenig bei uns an. Ganz akut benötigen wir momentan Nassfutter der Marken MjamMjam, Venandi, Leonardo und Animonda vom Feinsten. Und noch eine Sache geht bei uns momentan stark zur Neige: die Flüssignahrung RecoActiv Recovery Immun, die ihr auf unserer Amazon-Wunschliste ganz oben findet. Diese benötigen wir dringend, um Katzen und Kitten zufüttern zu können, welche aufgrund von Krankheit nicht selbstständig fressen oder stark abgenommen haben.
30.01.2025 Update Medizinpatenschaft Dezember 2024
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unsere Bürokater Suri und Joe sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Wir danken Euch von Herzen für Eure anhaltende Unterstützung, die es uns ermöglicht, auch 2025 wieder vielen Tieren zu
helfen.
Unsere Ausgaben für Tierarztkosten beliefen sich im Monat Dezember auf rund 3.500€. Dank Eurer Hilfe konnten wir viele Tiere behandeln und
ihre Lebensqualität verbessern.
Kitten Cecilia
Anfang Dezember konnten wir Cecilia, ein streunendes Kitten, mit einer Falle sichern. Sie war zuvor mit einer Wildkamera auf einem
Privatgrundstück entdeckt worden. Ihr aufgeblähter Bauch gab zunächst Anlass zur Sorge, stellte sich jedoch glücklicherweise nur als Luftansammlung heraus. Bei der tierärztlichen Untersuchung
wurden jedoch Giardien diagnostiziert, die wir natürlich behandelt haben. Cecilia ist mittlerweile auf dem Weg zur Genesung, verspielt und hat in unserem Tierheim bereits neue Freunde
gefunden.
Update zu den Streunerkatzen aus Schkopau
Unsere Arbeit in Schkopau trägt weiterhin Früchte: Bereits im November haben wir 11 Katzen aus Schkopau aufgenommen. Von diesen wurden 9
kastriert, während 2 durch eine frühere Aktion eines anderen Vereins bereits kastriert waren. Mitte Dezember konnten wir weitere sechs Katzen sichern, die nun ebenfalls in unserer Obhut sind. 4
dieser Katzen sind gesund und wurden im Januar kastriert. Die beiden kranken Tiere werden bei uns intensiv medizinisch versorgt. Unter den gesicherten Katzen ist auch eine junge Katze, vermutlich
das Geschwisterchen von Spooky, der seit Ende Oktober bei uns ist. Spooky und auch der kleinen Lena geht es inzwischen sehr viel besser.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 5 Kastrationen
- 17 Mikrochips
- 20 Impfungen
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
Wir danken Euch für Euren Einsatz und Eure Solidarität. Gemeinsam können wir auch 2025 vielen Tieren helfen.
Herzliche Grüße
Euer Team vom felidae-Kleintierschutzverein
24.12.2024 Update Medizinpatenschaft November 2024
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unsere Bürokater Suri und Joe sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Auch im November gab es bei uns wieder viele tierische Neuzugänge und spannende Entwicklungen. Die Versorgung, Behandlungen und Pflege wurden durch Ihre
Unterstützung möglich gemacht. Vielen Dank dafür. Die Tierarztkosten in diesem Monat beliefen sich auf über 5.000€.
Neuzugänge in diesem Monat:
Der Halloween-Wurf
Im Süden von Halle konnten wir im Rahmen einer Kastrationsaktion Anfang November diese kleine Familie sichern. Die Kitten Boo, Celeste, Shadow und Peter
waren zwar verspielt, aber beim Anfassen noch sehr zurückhaltend. Sie kamen auf eine Pflegestelle um maximalem Menschenkontakt ausgesetzt zu sein, was auch seine Wirkung gezeigt hat. Die Kleinen
suchen ein liebevolles Zuhause, während Mama bereits kastriert wieder ausgezogen ist. Die ganze Familie musste gegen Giardien behandelt werden. 5 weitere Katzen wurden in der Diesterwegstraße
durch uns eingefangen und kastriert, damit es nächstes Jahr dort keinen weiteren Nachwuchs gibt.
Leukosekater Fred
Fred kam etwa gleichzeitig über eine befreundete Tierschützerin zu uns. Da er Leukose-positiv ist, zog er direkt auf unsere Pflegestelle für Leukosekatzen.
Dort wurde vor kurzem ein Platz frei, da unsere FELV+ Katze Lauria nach 2 Jahren Suche in ein neues Zuhause ziehen durfte. Der menschenbezogene, verschmuste Fred wiegt 6,7 kg, hatte jedoch stark
entzündetes Zahnfleisch und einen wackelnden Zahn, was noch behandelt werden muss. Der Termin steht bereits für Anfang Januar. Sein Lieblingsplatz ist das Bett und er genießt seine
Streicheleinheiten sehr.
Kitten Lena
Das Kitten Lena kam wie Spooky im letzten Monat aus Schkopau und war anfangs in keinem guten Zustand: Sie fraß nicht, hatte Fieber, Schluckbeschwerden, ein
verklebtes Auge und keinen Appetit. Nach der tierärztlichen Versorgung zog sie auf eine Pflegestelle und erholt sich dank Antibiotika, Schmerzmitteln, Schleimlösern und Augentropfen gut. Obwohl
sie zu Beginn sehr scheu war und Bisse als Abwehr einsetzte, taute sie dort dann schnell auf. Lena ist nun gesund und verschmust.
Joy, Juno, Jane und Julian
Mitte des Monats wurden die vier Kitten Joy, Juno, Jane und Julian aus Holleben zu uns in den Verein gebracht. Alle vier hatten Giardien, weshalb
Hygienemaßnahmen und Medikamente nötig waren. Joy war bei ihrer Ankunft stark untergewichtig (570g im Alter von 3 Monaten; ihre Schwester hatte zum Vergleich 1,2kg) und kam sofort auf eine
Pflegestelle. Beim Tierarzt wurde festgestellt, dass sie eine Gaumenspalte hat, die erst wenn sie größer ist operiert werden kann. Mittlerweile wiegt sie über 1kg, frisst jedoch noch zögerlich,
vermutlich wegen der Gaumenspalte. Wir hoffen, dass sie bald genügend Gewicht zugenommen hat und operiert werden kann. Ihre Geschwister Juno, Jane und Julian nehmen gut zu und wurden bereits
geimpft. Juno ist die zutraulichste von den Dreien. Sie ist neugierig und lässt sich streicheln. Jane und Julian hingegen stehen dem Menschen noch etwas misstrauisch gegenüber und müssen noch
Vertrauen fassen, was meist in einem eigenen Zuhause besser funktioniert. Sie sind ab Januar auf der Suche nach einem Plätzchen.
10 Katzen aus Schkopau
Bei einer Rettungsaktion wurden Ende des Monats weitere 7 Katzen aus Schkopau gerettet. Die Tiere wurden zwar gefüttert, aber nicht tierärztlich versorgt
oder kastriert und sind sehr scheu. Bei uns war eine tierärztliche Versorgung der Tiere bisher nur bedingt möglich. Eine Katze röchelte anfangs, dies besserte sich aber glücklicherweise kurze
Zeit später. Anfang Dezember kamen drei weitere scheue Katzen aus dieser Kolonie hinzu, weitere sind noch vor Ort. Wir bleiben aber dran.
Flick und Flack
Diese beiden Kater aus Drobitz kamen nach einer Giardien-Behandlung bei einer Pflegestelle Ende November zu uns. Sie sind noch etwas scheu und brauchen Zeit,
sich einzugewöhnen, aber Flack lässt sich schon ganz gut kraulen. Auch sie suchen ab Januar ein neues Zuhause.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 12 Kastrationen
- 28(!) Impfungen
- 25 Mikrochips
- Medizinische Versorgung der Katzen an unseren Futterstellen
Da wir uns erst im Januar wieder lesen mit dem Dezember Update, wünschen wir euch allen von Herzen ein Frohes Fest im Kreis eurer Liebsten, sowie einen Guten
Rutsch ins Neue Jahr. Noch einmal lieben Dank für eure Unterstützung in diesem wirklich harten Jahr für uns.
Dank euch konnten wir bisher in 2024:
- 136 Katzen bei uns im Verein aufnehmen (das sind 3 mehr als im Vorjahr)
- insgesamt 172 Katzen bei uns im Verein tierärztlich versorgen (das sind 6 mehr als im Vorjahr)
- über 60 weitere, verwilderte Katzen kastrieren
- und 113 Katzen in ein neues, glückliches Zuhause vermitteln (das sind 14 mehr als im Vorjahr)
Liebe Grüße vom gesamten Team des Felidae Kleintierschutzvereins
11.12.2024 Vermittlungsstopp vom 20.12.2024 bis 02.01.2025
Liebe Katzenfreunde,
als Verein, der sich für das Wohl der Katzen einsetzt, ist es uns wichtig, dass die Katzen in ihrem neuen Zuhause gewollt sind und sich wohlfühlen.
Daher haben wir vom 20.12.2024 bis 02.01.2025 einen Vermittlungsstopp für unsere Katzen, um auszuschließen, dass sie als Weihnachtsgeschenk unnötigem Stress
ausgesetzt sind und/oder möglicherweise eine baldige Rückgabe an uns erfolgt. Denn Tiere sind keine Geschenke, sie gehören zur Familie!
Während dieser Zeit und auch sonst immer könnt ihr gerne hier auf unsere Website schauen, welche Katzen aktuell ein Zuhause suchen und bei Interesse die
Selbstauskunft ausfüllen. Gerne könnt ihr unsere Katzen dann zu unseren Öffnungszeiten besuchen und kennenlernen.
Wir wünschen euch eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.
04.12.2024 Update Medizinpatenschaft Oktober 2024
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link
Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unsere Bürokater Suri und Joe sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Nun ist zwar sogar schon der November vorbei, aber hier folgt noch das Update vom Oktober.
Im Oktober beliefen sich unsere Tierarztkosten auf etwa 6.750 Euro. Dieser Betrag deckte sowohl die
Versorgung neuer Katzen als auch laufende medizinische Maßnahmen ab. Hier ein Überblick über die Neuzugänge und ihre Geschichten:
Zalina und ihre Kitten:
Anfang Oktober zogen die Kitten Zorah, Zeus, Zeki, Zara und Zazu mit ihrer Mama Zalina zu uns in den Verein. Sie kamen aus einer
Gartenanlage zu uns, weshalb wir sie schnell vor der Kälte geschützt bei uns aufnehmen wollten. Alle waren von Flöhen befallen und wurden direkt dagegen behandelt. Mama Zalina wurde einige Zeit
später kastriert und wieder in ihr ursprüngliches Zuhause zurückgebracht, da sie keine Menschen mag und die Finder sich bereit erklärt hatten, sich weiter um sie zu kümmern. Die Kitten bleiben
zur weiteren Betreuung bei uns, sie sind fit und gesund und dürfen demnächst schon ausziehen in ihr neues Zuhause.
Anna und Fritzi:
Mitte des Monats stand morgens eine Transportbox mit einer Katze vor unserem Tor. Die dreifarbige Katze Anna wurde einfach vor unserer Tür
abgestellt. Wir nahmen sie sofort auf und kümmerten uns um sie. Sie wurde auf circa 2-3 Jahre geschätzt und war augenscheinlich gesund und kastriert. Da sie sich über Streicheleinheiten freute,
denken wir, dass jemand sie loswerden wollte. Mittlerweile hat Anna ein neues Zuhause gefunden.
Etwa zeitgleich zog Kater Fritzi bei uns ein. Der etwa 5 Monate alte Kater war unkastriert und gesund. Er wurde tierärztlich behandelt und
kastriert. Er hat ebenso bereits ein neues Zuhause gefunden.
Neuzugänge Ende Oktober:
Ende des Monats zogen mehrere Kitten und Katzen in den Verein:
Zuerst wurden wir über Katze Bailey informiert, die sich am Riebeckplatz aufhielt und dort gefüttert wurde. Sie war kastriert und gechipt,
aber nicht registriert und so zog sie in den Verein. Sie ist fit, aber noch ein wenig schüchtern dem Menschen gegenüber.
Kurz nach Bailey zog die Mutterkatze Enya mit ihren circa 5-monatigen Kitten Elvis, Elouise, Elena und Elodie zu uns in den Verein. Sie
wurden zuvor in Halle Silberhöhe gesichtet und bereits einige Zeit gefüttert. Die Mutter Enya, die wohl ausgesetzt wurde, ist zahm und menschenfreundlich. Ihre Kitten hingegen sind scheu
und müssen an den Menschen gewöhnt werden. Da bei Enya der Verdacht auf eine erneute Schwangerschaft bestand, wurde sie zeitnah kastriert. Der Verdacht bestätigte sich dabei
nicht.
Kurz vor Halloween zog dann das kleine schwarze Kitten Spooky mit schwerem Katzenschnupfen, Ataxie, Darmparasiten und einer
Kieferfehlstellung zu uns. Er ist nun seit einigen Wochen bei einer Pflegestelle, bekommt Medikamente und erholt sich gut. Dort, wo Spooky herkommt, leben leider circa 20 weitere Katzen unter
schwierigen Bedingungen. Wir haben bereits damit begonnen diese Katzen einzufangen, damit sie alle kastriert und versorgt werden können.
Im Oktober hatte außerdem Kitten Dagmar ihre große OP in der Tierklinik Leipzig (wir berichteten). Endlich unbeschwert atmen können - für
die meisten selbstverständlich, aber für die kleine Dagmar leider schon seit Monaten nur ein Traum. Als wir sie am 26.08.24 bei uns aufnahmen, fiel uns bereits auf, dass sie beim Atmen
röchelt.
Also taten wir alles, um ihr mit dem vermeintlichen Katzenschnupfen zu helfen: es gab Antibiotika, entzündungshemmendes Schmerzmittel,
Schleimlöser in Pulverform, es wurde mehrfach am Tag inhaliert, und und und.
Schlussendlich fand unser Tierarzt das Röcheln so schlimm, dass Dagmar einige Tage stationär in der Praxis blieb und eine Feliserin Kur
bekam.
Doch es half alles nichts - die Atemgeräusche blieben. Die Vermutung verfestigte sich, dass Dagmar eventuell einen Polyp im Nasen-Rachenraum
hat, welcher mit Hilfe eines Endoskops entfernt werden muss. Wir kontaktierten also die Tierklinik in Leipzig und fragten nach einem Termin in der HNO Abteilung für die kleine Dagi. Dieser war am
Donnerstag, den 17.10.; ein großer Tag für ein kleines Kätzchen. Eigentlich ist Dagi noch zu jung für eine Narkose, doch leider verschlechterte sich ihr Zustand immer mehr. Polypen können wachsen
und uns rannte die Zeit davon - was ist, wenn der Polyp irgendwann ihre ganze Luftröhre blockiert? Seit dem 06.10. hatte sie bereits Probleme mit der Futteraufnahme.
Natürlich war das alles wieder mit enormen Kosten verbunden, um die 2.000 Euro konnten es gut und gerne
werden. Aber Dagmar ist aktiv, verschmust, liebt es in ihrem Laufrad zu rennen und mit ihrer Schwester zu kuscheln. Wir wollten ihr also eine Chance auf ein unbeschwertes Leben nicht
nehmen.
Gott sei Dank hat sie die OP gut überstanden, trotz dass sie noch im Wachstum ist und nur 1,5kg gewogen hat. Via Endoskopie wurde ihr der
Nasen-Rachen-Polyp entfernt, welcher vorher im CT sichtbar gemacht wurde. Dieser war fast so groß wie ihr ganzer Kopf und füllte den Nasen-Rachen-Bereich fast komplett aus. Nach der OP konnte sie
zum ersten mal richtig riechen, ist aufgeregt rumgerannt und hat alles beschnuppert. Auch das Futter schmeckte plötzlich deutlich besser und sie hat in kürzester Zeit ein ganzes Kilo zugenommen.
Wir freuen uns mit Dagmar und können ihr Kontroll-CT im Januar kaum erwarten, damit sie dann endlich ihr Für-Immer-Zuhause finden kann.
Ende Oktober stand dann bei unserem Dauer-Pflege-Kater Benni noch eine Punktion der Milz an, da diese im Ultraschall auffällig fleckig war
und wir immer noch nach einem Grund für seinen Durchfall gesucht haben. Diesen Grund haben wir dadurch einerseits leider nicht gefunden, andererseits war es aber natürlich positiv, zu
wissen, dass kein tumoröses Gewebe bei Benni vorhanden war. Die Kosten für diese Untersuchung betrugen ca. 557 Euro.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat:
- 14 Impfungen
- Kotuntersuchungen bei Katzen mit Durchfall
- 2 Zahn-OPs
- 1 Kastration
Danke, dass Sie mit Ihren Patenschaften all dies ermöglichen. Ohne Ihre Unterstützung wäre eine so umfassende Betreuung und Hilfe für die
Katzen nicht möglich.
24.10.2024 Update Medizinpatenschaft September 2024
Wenn ihr uns finanziell bei den Tierarztkosten in Form einer Patenschaft unterstützen möchtet, schaut bitte unter den Link
Medizinpatenschaft.
Ihr könnt auch gerne Patenschaften für unsere Bürokater Suri und Joe sowie Benni und die Straßenkatzen abschließen. Alle Infos findet ihr unter Patenschaft Pflegekatzen.
Wir möchten euch heute ein ausführliches Update über die medizinischen Entwicklungen im September geben und uns herzlich für
eure Unterstützung bedanken. Der September war ein intensiver Monat, in dem die Kosten für tierärztliche Behandlungen und medizinische Versorgung sich auf etwa 3.880 € beliefen. Dank eurer Hilfe
konnten wir unseren Schützlingen die nötige Versorgung bieten. Hier sind die wichtigsten Ereignisse:
Neues zu Benni und Joe:
Kater Benni wurde FIV-positiv getestet, was wahrscheinlich eine Ursache für seine vergrößerte Milz ist. Zusätzlich war sein
Vitamin-B12-Spiegel im unteren Normalbereich, weshalb er nun regelmäßig Vitamin-B12-Spritzen erhält.
Die Blutwerte von unserem Bürokater Joe sahen insgesamt gut aus, doch seine Nieren zeigen nun Anzeichen einer Erkrankung im
Endstadium. Er wird engmaschig überwacht, da auch sein Herz auffällig ist (es "galoppiert"). Joe leidet unter häufigem Erbrechen und trinkt viel. Wir tun alles, um ihm die bestmögliche Versorgung
auf seine letzten Tage zu bieten.
Neue Kitten aus einem Notfall:
Mitte September kamen vier kleine schwarz-weiße Kätzchen zu uns, die auf einer Pflegestelle untergebracht wurden. Sie wurden
in Langenbogen auf dem Sperrmüll gefunden und sind nun in Sicherheit. Mittlerweile sind Mandy, Kalle, Kussel und Otto wieder bei uns im Verein angekommen und bald
vermittlungsfähig.
Dagmar, Daisy und Diana auf Pflegestelle:
Im letzten Monat zogen Dagmar, Daisy und Diana zusammen mit ihren Geschwistern und ihrer Mama Daenerys in den Verein. Sie
lebten vorher in einem Messihaushalt und hatten Giardien. Schnell zeigte sich, dass Dagmar gesundheitlich angeschlagener war als ihre Geschwister. Sie zeigt Anzeichen von Katzenschnupfen, atmete
schwer und röchelnd. Sie verbrachte einige Tage stationär bei unserem Vereinstierarzt. Danach zog sie auf eine Pflegestelle, die mehrmals täglich mit ihr inhalierte und Augentropfen verabreichte.
Da sich der Schleim in ihrer Nase bereits festgesetzt hatte, konnte dieser nur operativ entfernt werden. Dies passierte im Oktober, die OP + Nachkontrolle kostet ca. 2.000€. Wir drücken die
Daumen, dass es Dagmar danach besser geht. Ihre Schwestern Daisy und Diana sind ebenfalls zur gleichen Pflegestelle gezogen, da Diana ebenfalls Augentropfen zur Behandlung ihrer Beschwerden
bekam. Daisy hatte Fieber und ihre Zunge war schmerzhaft vereitert. Sie bekam einige Zeit Melosus, ihr ging es schnell besser und sie nahm zu. Sie lebt mittlerweile wieder bei ihren Geschwistern
im Katzenhaus.
Suri – das vermeintliche Sorgenkind des Monats:
Unser Bürokater Suri hatte Mitte des Monats keinen Appetit mehr, verkroch sich und man merkte, es geht ihm nicht gut. Beim
Tierarzt stellte sich dann heraus, dass er eine Schwellung im Mundraum hatte, die zunächst den Verdacht auf einen Tumor aufkommen ließ, und im Blutbild wurde vermeintlich Diabetes und hohe
Entzündungswerte abgelesen. Die Diabetes stellte sich Gott sei Dank als Fehldiagnose heraus, das Labor hatte einen Fehler gemacht. Nach gründlicher Untersuchung stellte sich heraus, dass die
Schwellung am Mund außen ein Abszess war, innen steckten noch ein paar Zahnwurzeln im Zahnfleisch, die sich entzündet hatten. Alles wurde erfolgreich entfernt, und es geht ihm nun wieder besser.
Wir sind erleichtert, dass die Situation nicht so schlimm war wie zunächst befürchtet.
Rettung von 7 neugeborenen Kitten:
Mitte September konnten wir weitere fünf Kitten retten, die in einem Busch in Halle gefunden wurden. Leider wurde ihre Mutter
tot in der Nähe aufgefunden, vermutlich von einem Auto überfahren. Nachdem die Kitten von der Feuerwehr befreit wurden, zogen Mango, Banana, Berry, Kiwi und Meister Quitte sofort auf eine
Pflegestelle. Die Kitten waren zu diesem Zeitpunkt etwa 1,5 Wochen alt und wurden mehrmals täglich mit Aufzuchtmilch gefüttert. Leider verstarb Meister Quitte nach einer Woche plötzlich und
symptomlos. Auch Banana und Berry ging es nicht gut. Beide hatten ein Bronchitis und bekamen Antibiotika. Da Berry eine schwerere Form der Bronchitis hatte, erhielt sie mehrfach Antibiotika sowie
Röntgenaufnahmen zur Kontrolle ihrer Lunge.
Kurz nach der Rettung unserer 5 Früchte, erreichte uns erneut ein Hilferuf, in dem es um ein kleines Kitten ging, dessen
Mutter überfahren wurde. Der kleine Bommel zog auf einer anderen Handaufzuchts-Pflegestelle ein. Etwa 10 Tage später gesellte sich dann der kleine Sherlock zu ihm - er wurde alleine und nach Mama
rufend während eines Gewittersturms unter einer Hecke gefunden. Es wurde auf Mama gewartet, doch sie kam nicht. Auch von Geschwistern fehlte jede Spur, genau wie bei Bommel. Alle 6 verbliebenen
Kitten sind nun gesund und durften als ein großer Wurf zusammen ziehen.
Neuzugänge Ellie und Lieselotte:
Ende des Monats kam ein weiteres Kätzchen zu uns: Ellie, 4 Monate alt und nur 1,9 kg schwer. Sie wurde von einem Baum
gerettet, ohne Chip, aber sehr zutraulich und verschmust. Ellie ist nun sicher auf einer Pflegestelle, um gesund und kräftig zu werden.
Außerdem konnten wir am letzten September Tag eine Katze von unserer Warteliste endlich aufnehmen: Lieselotte (10 Jahre alt),
hatte Stressbedingten Dauerdurchfall in ihrem Zuhause durch die Geburt zweier Kinder. Sie kam mit dem Familienzuwachs ihrer Dosenöffner nicht klar und verkroch sich nur noch. Auch bei uns musste
sie erstmal ankommen und wir entschieden uns, sie auf eine sehr ruhige Pflegestelle zu geben, wo sie nun auch aufgetaut ist.
Weitere Tierarztkosten in diesem Monat
- 16 Impfungen
- Zahn-OP von Twix
Wir danken euch von Herzen für eure treue Unterstützung. Ohne euch könnten wir diese wichtigen medizinischen Eingriffe und
Rettungen nicht durchführen. Gemeinsam hoffen wir auf viele positive Entwicklungen für unsere Schützlinge im nächsten Monat.
30.09.2024 Hilferuf
Wir brauchen dringend eure Hilfe!
Seit Anfang des Jahres ist unser Kontostand um mehr als die Hälfte geschrumpft.
Insbesondere die Geldspenden bleiben leider weitestgehend aus. Es gibt eine handvoll Leute, die regelmäßig kleine und große
Geldbeträge spenden und diesen sind wir sehr sehr dankbar dafür. Dieses Jahr haben wir einige unserer Kitten (z.B. Nora, Dagmar, Günter, Karola, Karolina, Nils,…) nach ihnen benannt, als kleine
Geste dass wir sie sehen und ohne Leute wie sie nicht existieren könnten. Aber leider reicht das Geld einfach nicht aus um vor allem die monatlichen hohen Tierarztrechnungen begleichen zu können
und kein Minus zu machen
. Unsere Polster, auf die wir bisher
zurückfallen konnten, sind stark geschrumpft.
Daher nun unsere Bitte an euch alle, die ihr diesen Post hier lest: Wir möchten gerne weiterhin noch viele Jahre den Katzen in Halle und Umgebung helfen
. Es werden
jedes Jahr mehr von ihnen und wir wissen langsam nicht mehr, wie wir es finanziell stemmen sollen
.
Wenn jeder von euch einen kleinen monatlichen Betrag spendet (z.B. 5€) dann haben wir mehr Sicherheit und Planbarkeit und
können hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Wir freuen uns natürlich über jede Spende, auch eine einmalige
.
Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, für 50€ im Jahr Mitglied bei uns im Verein zu werden. Derzeit haben wir ca. 50
Mitglieder und würden uns über mehr freuen
.
Auch eine Medizinpatenschaft kann bei uns abgeschlossen werden 
. Wenn ihr dies tut, halten wir euch monatlich via E-Mail auf dem Laufenden, welche Tierarztkosten bei uns anfallen und wie sie zustande kommen. Unsere Straßenkatzen haben bisher
noch keine Paten, dabei wollen sie auch versorgt werden, auch wenn sie lieber in Freiheit an von uns betreuten Futterstellen leben. Und sie haben Hunger, viiiiiel Hunger
, denn es sind viele Katzen. Circa 10kg Nassfutter werden pro Tag benötigt
. Wenn auf unserem Konto mehr Geld wäre, hätten wir vielleicht auch genug übrig,
um grooooße Futterpaletten zu bestellen, sodass wir uns vorerst keine Sorgen um deren Versorgung machen müssten
.
Wir sagen ein ganz großes Dankeschön und Miau im Vorraus für alle eure Spenden, über die wir uns riesig freuen würden
.
Spenden per Paypal (bitte an Freunde und Bekannte wählen):
Spenden per Überweisung:
Felidae Kleintierschutzverein e.V.
IBAN: DE45 8009 3784 0003 0347 20
BIC: GENODEF1HAL
Volksbank Halle (Saale) eG
04.09.2024 Dringend Pflegestellen gesucht!
Die Katzen- und Kittenflut überrennt uns dieses Jahr regelrecht. Um dieser Herr zu werden und unsere ellenlange
Warteliste abarbeiten zu können brauchen wir nun EURE Hilfe!
Wir suchen Kurzzeit- sowie Langzeit-Pflegestellen für Katzen jeglichen Alters.
Besonders dringend suchen wir Personen, bei denen eine längerfristige (Wochen/Monate oder sogar Jahre) Versorgung von älteren oder chronisch kranken Katzen möglich ist.
Aber auch für folgende Felle suchen wir Unterstützung:
- Kitten mit oder ohne Mutter
- tragende Katzen
- Flaschenbabys
- „wilde“ bzw. „halbwilde“ Kitten, die an den Menschen gewöhnt werden sollen
- akut kranke Katzen bis zur Genesung (wenige Wochen)
- gesunde Katzen, die sich aus verschiedenen Gründen auf einer Pflegestelle besser machen als im Tierheim
Was solltest du als Pflegestelle mitbringen?
- eine saubere Wohnung
- etwas Katzenerfahrung
- Auto von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig
- wenn bereits andere Katzen oder Hunde vorhanden sind, sollte (zumindest vorübergehend) die Möglichkeit bestehen, sie räumlich voneinander zu trennen.
Was bekommst du von uns?
- alles was die Pflegekatzen benötigen (Ausstattung, Streu, Futter, etc.)
- Zugang zu unserem Tierarzt
- bei Fragen/Problemen jederzeit Unterstützung
- einen super süßen, flauschigen Wegbegleiter auf Zeit. (natürlich besteht die Möglichkeit, eine Pflegekatze später zu adoptieren)
Haben wir euer Interesse geweckt?
Dann füllt bitte den Fragebogen Pflegestellen auf unserer Website aus. Wir melden
uns!
06.03.2024 Jedes Katzenleben zählt
Vom deutschen Tierschutzbund gibt es eine Kampagne um auf das Leid der Straßenkatzen und die Notwendigkeit von Kastrationen aufmerksam zu machen.
Wir Tierschutzvereine merken ebenfalls, dass es ein immer größer werdendes Problem wird bzw. schon ist.
Mehr Informationen zu dem Thema findet ihr auf der Website: http://www.jetzt-katzen-helfen.de/
06.03.2024 Unser neues Dach ist fertig
Am Montag war die Abnahme für unser neues Dach.
Hier ein kleiner Rückblick in Bildern auf die Arbeiten.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei dem Deutschen Tierschutzbund für die finanzielle Unterstützung, die uns den Großteil der Kosten
finanziert haben. Ebenso bei allen, die uns mit ihren Spenden geholfen haben, den noch fehlenden Betrag zusammen zu bekommen.
22.12.2023 Brief an unsere Unterstützer
22.11.2023 Wie lange noch?
Diese Frage stellen wir uns immer öfter.
Die Ausgaben sind stark gestiegen, die Einnahmen (Spenden) zurückgegangen. Wir finanzieren uns nur durch Spenden.
Nur für bestimmte Projekte, wie die Sanierung des Dachs (wahrscheinlich Anfang 2024), bekommen wir zweckgebundene Mittel, die wir nicht anders ausgeben dürfen.
Für Kastrationen von Straßenkatzen tragen wir einen Teil selber, da die Kosten nur anteilig erstattet werden.
Kurz gesagt, die monatlichen Spenden decken nicht einmal ansatzweise unsere monatlichen Ausgaben u.a. für Tierarzt und Strom. Bitte keine Kritik an der Erhöhung der Tierarztkosten.Wir sind sehr
dankbar für die Hilfe der Tierärzte und uns wird bei den Kosten schon entgegengekommen.
Wir haben derzeit so viele Katzen zu versorgen, wie lange nicht mehr.
Wir versuchten alles, um kranken Katzen wie Felix, Bengal Luna (IBD), Johnny, Davina (schwere Lungenentzündung), Sally (leider ebenfalls verstorben) zu helfen.
Aktuell Sorgen macht uns der Wurf von Samira.
Flecki, die seit 1 Woche wieder bei uns ist, ist verhaltensauffällig, wir vermuten Schmerzen.
Suri und Polly (Mutter von Feye, Rayo, Hava und Davina) hatten eine Zahn-OP inkl. Dentalröntgen. Beide haben ganz schlimm FORL.
Einen FIP-Fall haben wir mit Rudy. Er hat die neurologische Form und bekommt seit einem Monat Tabletten. Die Behandlung wird über 1000 Euro kosten. Dazu kommen Blutuntersuchungen.
Mit Bonnie, die in einem verschlossenen Karton in der Kälte ausgesetzt wurde, waren wir bereits dreimal beim Tierarzt (einmal Notdienst).
Bitte helft uns, diese Kosten auch weiterhin zu stemmen. Wir brauchen dringend Geldspenden um zu existieren und weiterhin Katzen zu helfen.
Ihr könnt uns per Paypal spenden : [email protected]
oder Banküberweisung:
Felidae Kleintierschutzverein e.V.
IBAN: DE45 8009 3784 0003 0347 20
BIC: GENODEF1HAL
Volksbank Halle (Saale) eG
Gerne auch regelmäßig und auf Wunsch stellen wir Spendenquittungen aus. Vielen Dank.
11.10.2023 Abschied von Omi Luna
„Die Erinnerungen und die Liebe, die ich zurücklasse, sind eure zum Behalten.
Ich habe Ruhe gefunden; ich habe mein Gesicht der Sonne zugedreht und schlafe jetzt.“ (Alan Curtis)
Gestern mussten wir uns leider von Omi Luna verabschieden. Wir haben sie in ihrer gewohnten Umgebung, zu Hause bei ihrer Pflegestelle,
erlösen lassen.
Luna kam im Februar 2022 zu uns ins Katzenhaus. Ihr Frauchen war verstorben. Luna wirkte sehr verloren in ihrem Zimmer. Zudem wurde durch
unseren Tierarzt eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt und sie musste erst einmal auf das Medikament eingestellt werden, welches sie aller 12 Stunden bekam.
Für Luna kam also nur eine Pflegestelle in Frage, damit sie ihre restliche Zeit noch genießen konnte. Sie liebte es unter anderem sich auf
den Schoß zu setzen oder auf einen zu legen und sich ausgiebig unter dem Kinn kraulen zu lassen.
Es gab die ein oder andere Leckerei, die die zierliche Katzenomi liebte. Ebenso stundenlang in der Sonne liegen.
Im Dezember 2022 fanden wir leider den ersten Mammatumor. Dieser wurde noch operativ entfernt.
Luna erholte sich gut und genoss weiter das Leben. Leider zeigte sich im Sommer 2023 der nächste Mammatumor. Eine weitere OP war
ausgeschlossen, denn wir mussten damit rechnen, dass Luna diese nicht mehr schafft. Wir haben diese Zeit gut gemeistert, bis Luna Ende September immer mehr abbaute und anfing zu „husten“ und
einmal umkippte. Noch fraß sie, aber es wurde immer weniger und auch das Zufüttern mit Recoactiv erfolgte immer öfter. Da keine Besserung mehr in Sicht war, haben wir uns entschlossen, Luna
diesen letzten Gefallen zu tun und sie von ihren Schmerzen zu erlösen.
Wir behalten Omi Luna in lieber Erinnerung.
Weiterhin bedanken wir uns bei allen Paten, die uns bzw. Omi Luna finanziell unterstützt haben. Wir würden gerne die Patenschaften für
unseren Joe übernehmen.
Auch das Recoactiv Renal, was zuletzt gespendet wurde, kommt z.B. Joe zugute.
16.09.2023 KATZEN UNTER WASSER!
Könnt ihr uns helfen, unsere Kätzchen nicht im Regen stehen zu lassen?
Wir brauchen ein neues Dach, das ist ganz klar. Die Unwetter dieses Jahr haben uns schwer zugesetzt und es regnet an mehreren Stellen rein.
Wir haben eine Dachdecker Firma gefragt, die sich das Ganze angeschaut haben. Diagnose: keine Reparatur möglich, das Dach muss komplett neu gemacht werden, sonst ist nach wenigen weiteren Stürmen Ende im Gelände.
Allerdings haben uns die Kosten ganz schön geschockt: 17.000€ soll das Ganze kosten. Geld, welches wir nicht haben.
Bei 1.500€ Strom und Wasser Kosten monatlich, sowie Tierarztkosten zwischen 3.000-5.000€ im Monat ist so eine Summe einfach nicht drin.
Zumindest nicht ohne Hilfe. Zum Glück gibt es den deutschen Tierschutzbund e.V. der uns mit einer riesigen Summe von 10.000€ unterstützen möchte!
Aber uns fehlen trotzdem noch die restlichen 7.000€, was auch nicht gerade wenig ist. Bitte helft uns und vor allem unseren Miezen diese enormen Kosten zu stemmen und spendet an:
oder per Überweisung:
Felidae Kleintierschutzverein e.V.
IBAN: DE45 8009 3784 0003 0347 20
BIC: GENODEF1HAL
Volksbank Halle (Saale) eG
Bitte als Verwendungszweck „Dach“ angeben.
Wir brauchen dringend eure Unterstützung! Jeder Euro zählt!
05.07.2023 Klein Milka braucht eure Hilfe!
Mama-Katze Feli kam Anfang April hochtragend auf einer unserer Pflegestellen an.
Am 13.04., kurz nach Ostern, erblickten dann Fluffy, Stups, Milka und Chico das Licht der Welt.
Die ersten 7 Wochen war alles perfekt, sie sind behütet und ohne Komplikationen aufgewachsen. Doch dann bekam Milka an einem Sonntag aus dem Nichts plötzlich hohes Fieber - ohne jegliche andere Symptome. Wir sind natürlich sofort mit ihr zum Nottierarzt gefahren, wo sie etwas zum Fieber senken gespritzt bekam, sowie ein Antibiotikum (Kosten: 115,40€). Das Fieber hielt sich 5 Tage lang hartnäckig, in denen wir noch dreimal mit ihr beim Tierarzt waren für weitere Spritzen (Kosten: 135,82). Als das Fieber überstanden war hieß es erstmal durchatmen, allerdings nicht sehr lange. Eine Woche später fiel Milka’s Pflegemama auf, dass sie komisch lief. Sie knickte immer wieder mit den Hinterbeinen zur Seite weg, schien aber keine Schmerzen zu haben. Trotzdem spielte, rannte und fraß Milka ganz normal wie ihre Geschwister auch. Da der wackelige Gang aber blieb, hieß es für “Mini Milk” am 19.06. wieder: Tierarzt. Dieser bestätigte, dass Milka’s Verhalten nicht normal ist und vermutet ein neurologisches Problem bei ihr. Um der Sache etwas näher zu kommen, wurde Milka Blut abgenommen für ein großes Blutbild, einen Test auf Toxoplasmose und eine Serum-Elektro-Phorese um auf FIP zu testen (Kosten: 379,47€). Milka wurde negativ getestet auf FELV, FIP, FIV und Toxoplasmose und gab uns damit noch mehr Rätsel auf.
Am 06.07.2023 hat sie nun einen Termin bei der Neurologie der Kleintierklinik der Uni Leipzig. Wahrscheinlich muss dort ein MRT und/oder CT
bei ihr gemacht werden, was sehr kostenintensiv sein wird. Allerdings können wir nur so herausfinden, was genau die Ursache für ihren Gang ist, ob man es behandeln kann, ob es ansteckend ist,
usw. Insbesondere die Frage nach der Ansteckung beschäftigt uns sehr, da einer ihrer Brüder, Chico, auch bereits leichte Gangauffälligkeiten aufweist.
Bitte unterstützt uns bei den hohen Tierarztkosten, die hier auf uns zukommen. Milka und ihre Geschwister haben eine Chance auf ein
unbeschwertes Leben verdient.
01.01.2023 Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht!
Das Team von Felidae würde sich sehr über ein paar helfende Hände im Katzenhaus freuen!
Dazu gehört u.a. das Füttern der Katzen, die Toiletten und Räume der Katzen sauber machen und ganz viel mit ihnen schmusen. Du bist tierlieb, verantwortungsbewusst und hast an einem oder mehreren Tagen von
9.00 Uhr bis 11.00 Uhr oder 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr Zeit? Dann schreib uns: info at felidae-halle.de ! Es erwarten dich wundervolle Katzen!
Kontakt:
Felidae Kleintierschutzverein am Rosengarten e.V.
Ottostraße 48
06130 Halle
Telefon: 0174 / 3054894
(Mo-So, von 09.00 bis 11.00 Uhr
und 14.00 bis 16.00 Uhr)
E-Mail: [email protected]
Öffnungszeiten:
Montag: 14.00 - 16.00 Uhr
Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Freitag: 14.00 - 16.00 Uhr
Samstag: 14.00 - 16.00 Uhr
Sonntag: geschlossen
Spendenkonto:
IBAN: DE45 8009 3784 0003 0347 20
BIC: GENODEF1HAL
Volksbank Halle (Saale) eG